Die Zahlen des Münchner Modehändlers sehen im Vergleich zum Vorjahr glänzend aus. Grund ist die Integration des progressiven Menswear-Anbieters. Aber auch das Stammhaus am Marienplatz entwickelt sich prächtig.

Ludwig Beck sieht viel Potential im noch unterproportional entwickelten Menswear-Bereich

Ludwig Beck sieht viel Potential im noch unterproportional entwickelten Menswear-Bereich

Insgesamt verbuchte die Ludwig Beck AG im ersten Halbjahr einen Umsatzanstieg von brutto 44,8 Mio. Euro auf 56,8 Mio. Euro. Davon entfielen anteilig 11,2 Mio. Euro auf den im Mai übernommenen Herrenausstatter Wormland. Auf vergleichbarer Fläche lag der Bruttoumsatz bei 45,6 Mio. Euro, was einer Umsatzsteigerung von 1,5% entspricht. Neben dem durch das Trading-Up-Konzept verbesserten Angebot im Münchner Stammhaus konnte auch der Beauty-Onlineshop zur guten Entwicklung beitragen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei 11,3 Mio. Euro – nach 2,2 Mio. Euro im Vorjahr. Um Sondereffekte durch die Wormland-Übernahme bereinigt, lag der Wert bei 2,0 Mio. Euro. Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf 10,6 Mio. Euro, ohne Sondereffekte bei 1,4 Mio. Euro und damit auf Vorjahresniveau.

Entsprechend der guten Entwicklung wurde die Umsatzerwartung angepasst: Im Zuge der Integration von Wormland wird jetzt mit einem Konzentumsatz zwischen 158 und 163 Mio. Euro und einem EBIT zwischen 17 und 19 Mio. Euro gerechnet.

Foto: Ludwig Beck