Konsumbarometer steigt weiter
Nach der neusten Konsumklimastudie bleiben die Deutschen im Februar weiter in Kauflaune. Nach einem kurzen Dämpfer im Vormonat, nimmt vor allem die Anschaffungsneigung der Deutschen spürbar zu.
Die Deutschen sind wieder mehr in Konsumlaune
Wie die aktuelle GfK-Konsumklimastudie für den Februar 2011 zeigt, sind die Deutschen weiter in Konsumstimmung. Der Gesamtindikator steigt von revidiert 5,5 Punkten im Januar auf 5,7 Punkte im Februar. Vor allem die Anschaffungsneigung sorgt für den Aufwärtstrend. Der Trend zur stärkeren Anschaffungsneigung ist seit Monaten ungebremst und weist nun den höchsten Wert seit Ende 2006 auf. Grund dafür ist, dass die Deutschen seit den letzten Monaten von einem konstant ausgeprägten Konjunkturoptimismus beseelt sind, womit das Thema „Krise“ zumindest in den Köpfen nicht länger präsent ist. Diese gefühlte Verbesserung kann auch in der Realität bestätigt werden: das Bruttoinlandsprodukt ist nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in 2010 um real 3,6% gewachsen. Das ist der größte Zuwachs seit der Wiedervereinigung. Darüber hinaus entwickelt sich auch der Arbeitsmarkt erfreulich.
Lediglich bei der Einkommenserwartung sind die Deutschen nicht ganz so optimistisch. Zwar hoffen viele Beschäftigte auf steigende Löhne und Gehälter, jedoch glauben viele, dass das Plus durch Preissteigerungen, insbesondere für steigende Energie- und Lebensmittelkosten, wieder „aufgezerrt“ werde.
Insgesamt wird die Binnennachfrage aber weiter anziehen, folgern die Experten der GfK aus der Studie. Naben dem Export kann sich Deutschland damit ein „zweites Standbein“ aufbauen, wodurch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung nicht mehr ausschließlich „vom Erfolg oder Misserfolg der Ausfuhren abhängig“ wäre. Damit hätten sich die Chancen für eine nachhaltig positive wirtschaftliche Entwicklung „spürbar verbessert“.
Es geht wieder aufwärts: GfK-Konsumklimaindikator (Stand:Februar 2011)
Bild: GfK




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