Üppige Weihnachtsbescherung und positive Verbraucherstimmung
Der Gabentisch wird dieses Jahr in den meisten deutschen Wohnzimmern reichlich gedeckt sein. Laut einer aktuellen GfK-Studie kann der Handel mit Umsätzen für Geschenke in Höhe von rund 14 Mrd. Euro rechnen. Renner sind neben Büchern und Spielwaren natürlich Bekleidung und Accessoires. Auch die allgemeine Verbraucherstimmung setzt zum Endspur an.
Was wird wohl dieses Mal drin sein? Ne ganze Menge- laut der neusten Gfk-Studie zumindest.
Die Verbraucherstimmung im Land verbesserte im November dieses Jahres noch einmal deutlich. Dies spiegelt sich auch in größeren Weihnachtsgeschenken wieder. Der deutsche Einzelhandel kann nach einer Studie der GfK beim Weihnachtsgeschäft mit einem Gesamtumsatz von bis zu 14 Mrd. Euro rechnen. Die Deutschen wollen durchschnittlich bis zu 245 Euro ausgeben, um ihren Liebsten zu beschenken. Nach Büchern belegen Bekleidung und Accessoires den zweiten Rang auf der Geschenke-Einkaufsliste. Ein Drittel aller Deutschen plant eine modische Bescherung - für durchschnittlich 77 Euro. Die Gesamtumsätze dürften sich auf rund 1,74 Mrd. Euro belaufen. Je höher das Einkommen der Haushalte, umso häufiger werden Bekleidung und Accessoires verschenkt. Auch das Geschlecht hat auf den Kauf von Mode einen deutlichen Einfluss: Knapp 40 Prozent der Frauen verschenken Modeartikel, bei den Männern sind es nur 27 Prozent.
Immer beliebter wird es, Geschenke im Internet zu ordern. Spitzenreiter unter den Interneteinkäufen sind Abos und Veranstaltungstickets. Am unteren Ende der eCommerce-Charts befinden sich die Sportartikel sowie Bekleidung und Accessoires mit jeweils 10 Prozent. Bei diesen Produktgruppen wollen die Verbraucher die Waren wohl gerne vor dem Kauf anfassen und ausprobieren, vermutet die GfK-Gruppe.
Entsprechend positiv fallen auch die Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für November. Die Verbraucher sehen die deutsche Wirtschaft auch in den kommenden Monaten klar im Aufschwung. Die Konjunktur-erwartung (aktuell 65,8 Zähler) kann sich zum zum sechsten Mal in Folge verbessern. Auch die Einkommens-erwartung (44,9 Zähler) sowie Anschaffungsneigung (39,3 Zähler) legen im Oktober wieder spürbar zu. Folglich verbessert sich der Gesamtindikator im November von 5,1 Punkten auf einen Wert von 5,5 Zählern im Dezember. Die GfK schätzt, dass sich der private Verbrauch im Gesamtjahr um 0,5 Prozent zunehmen wird. Auch das Jahresgutachten des Sachverständigenrats zur Begutachtung der wirtschaftlichen Lage geht man davon aus, dass sich der Aufschwung auch 2011 fortsetzen wird: „Beim Konsumwachstum ist eine Eins vor dem Komma nicht unrealistisch”, heißt es in der Pressemitteilung. Ähnlich hatte sich kürzlich auch schon HDE-Präsident Sanktjohanser geäußert.
Foto: wikimedia common





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