Nachmachen ausdrücklich erwünscht: Der hessische Outdoor-Ausrüster veröffentlicht seinen ersten Lieferanten Sozialbericht. Seit einem Jahr ist das Idsteiner Unternehmen Mitglied bei der Fair Wear Foundation (FWF).

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Jack Wolfskin: Fairer Fussabdruck in Produktionsbetrieben ist ein Muss

Die Jack Wolfskin GmbH & Co. KGaA zeigt, dass faire Arbeitsbedingungen in Produktionsstätten kein leeres Geplänkel sind, sondern ein ernstes Thema, das in Idstein einen hohen Stellenwert einnimmt. Ein Jahr nach dem Beitritt zur Fair Wear Foundation (FWF) liefert das Idsteiner Unternehmen seinen ersten Lieferanten Sozialbericht ab. Nach den Kriterien des FWF gibt der einen Überblick über das Produzentenmanagement, die Einkaufs- und Beschaffungsstrategien, das System zur Produzentenkontrolle sowie Schulungs- und Förderungsmaßnahmen.

„Für das Jahr 2010 hatten wir uns viel vorgenommen – und wir haben viel erreicht”, fasst Christian Brandt, CFO Jack Wolfskin, die Kernaussage des ersten Lieferanten Sozialberichtes von Jack Wolfskin zusammen.

Jack Wolfskin bezieht bereits über 99% des Einkaufsvolumens aller drei Divisionen (Apparel, Footwear und Equipment) von unabhängig auditierten Produzenten – nach den Plänen von Brandt sollen aber schon bald alle Lieferanten kontrolliert werden. „Auch wenn wir mit unseren Produzenten schon auf einem hohen Niveau arbeiten, möchten wir wie in der Vergangenheit proaktiv mit der FWF und unseren Lieferanten arbeiten und bei Problemen umgehend reagieren.” In der Vergangenheit konnte Jack Wolfskin bei mehr als 40% der Produzenten eine Verbesserung der Ergebnisse seit dem Erstaudit erreichen. Dabei zeigt sich das Idsteiner Unternehmen konsequent: ist keine positive Entwicklung abzusehen, wird die Zusammenarbeit mit dem Produzenten beendet.