Das Geschäft mit Luxus läuft! Der Luxushersteller Hermès verzeichnet ein robustes Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich. Der Bereich Textilien und Seide legt dabei um 17% zu. Ledenwaren und insbesondere Taschen liefen großartig im Vergleich zum Vorjahr.
Hermes Handtaschen sind ein Umsatzbringer. Dieses Exemplar wurde von Jean Paul Gautier designed und auf der Pariser Fashionweek präsentiert
Auf die einzelnen Segmente herunter gebrochen, konnte insbesondere der Bereich Textilien und Seide ein Plus von 17% von 52,6 Mio. auf 60,4 Mio. Euro verzeichnen. Ausschlaggebend war die neue Auflage von Carré Seidentüchern und Seidenschals. Auch der größte Bereich Lederwaren konnte ordentlich punkten: die Umsätze mit Taschen wie der Kelly oder Birkin Bag stiegen währungskursbereinigt um 22,1 auf 247,9 Mio. Euro. Ready-to-Wear und Accessoires Umsätze nahmen ebenfalls stark zu: Um knapp 19% auf über 103 Mio. Euro Umsatz wuchs dieses Segment. Weniger stark wuchsen Schmuck und Wohnaccesories –hier gab es einen Anstieg von achthunderttausend Euro auf 16,9 Mio. Euro.
Regional betrachtet, konnte Hermès im europäische Markt um durchschnittlich 15% (186,0 Mio. Euro) wachsen. Die Umsätze in Amerika nahmen um 19,9% (77,5 Mio. Euro) zu. Im asiatischen Raum gab es stieg der Umsatz, ohne Berücksichtigung von Japan, um knapp 50% auf 143,9 Mio. Euro. Japans Nachfrage schwächelt und der Umsatz fiel um 4,6% zurück.

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