Von wegen Krise: Prada gewinnt im ersten Quartal
Nach Hermes und Gucci gibt jetzt auch das italienische Luxuslabel Prada seine Zahlen für das erste Quartal bekannt und die sind beeindruckend gut: Unter der Führung von Designer Miuccia Prada macht das traditionelle Mailänder Modehaus ein Umsatzplus von 26% im Vergleich zum Vorjahr.
Die Modegruppe aus Mailand zählt zu den Gewinnern der Krise. Für das erste Quartal 2010 (Stichtag 30. April) meldet der italienische Luxusgüterkonzern ein Umsatzwachstum von 26 % gegenüber dem Vergleichszeitraum. Der Umsatz lag im Zeitraum Februar bis April bei 366 Mio. Euro. Flächenbereinigt gab es ein Plus von 21 %. Besonders gut lief es im Fernen Osten – hier konnte Prada um 62% wachsen. Aber auch der europäische und nordamerikanische Markt wiesen ein respektables Plus von 18% bzw. 33% auf.
Die Strategie eines direkten Vertriebskanals hat sich gelohnt, so kommentierte das Unternehmen am Montag. Außerdem hat Miuccia Prada, als Head of Design, das Unternehmen durch sein Talent nach vorne gebracht.
Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) konnte von 11 Mio. auf 64 Mio. Euro gesteigert werden. Prada wird die Gewinne für die weitere Finanzierung nutzen und hat für das Geschäftsjahr 2010 Investitionen von 120 Mio. Euro vorgesehen. Spekulationen um einen Verkauf eines Anteils an den französischen Luxusgüterkonzern Compagnie Financière Richemont sollten nun endgültig gestoppt werden.
Prada hat mehr als 280 Filialen weltweit. Erst kürzlich eröffneten zwei Prada Stores in Shanghai und eine neue Miu Miu Boutique an der „Croisette“, Cannes VIP-Shoppingpromenade. Prada will die Expansionsstrategie weltweit fortführen. Im zweiten Quartal sollen weitere Prada und Miu Miu Stores in Bologna, Frankfurt/Main und Portugal eröffnet werden.





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