Gaydoul Group setzt den Rotstift an
Schluss mit dem ausschweifenden Luxusleben: Philippe Gaydoul wappnet sein Premiummarken-Imperium gegen die aufziehende Krise und hinterfragt die geplanten Investitionen für Navyboot, Fogal oder Jetset rigoros. Die Auftragslage sieht wohl nicht gut aus.
Philippe Gaydoul stellt sämtliche Investitionen seines Markenimperiums auf den Prüfstand
Nach einem Bericht der Schweizer Handelszeitung schnallt Inhaber und Oberchef Philippe Gaydoul den Gürtel bei seinen Tochterfirmen jetzt enger. Der Zeitung liegt eine interne Mail an die Geschäftsführer der Gaydoul-Marken Navyboot, Fogal und Hanhart vor, in der Gaydoul fordert „die Investitionskosten in den kommenden Jahren auf das absolute Minimum zu reduzieren“. Alle Sowohl die Anzahl der neuen Standorte als auch die Kosten je neuen Standort stehen auf dem Prüfstand. „Sämtliche Investitionen müssen knallhart hinterfragt und notfalls gestrichen werden. Businessplan hin oder her – wir haben nun mal eine neue Ausgangslage“, heißt es weiter.
Und die Lage ist wohl alles andere als rosig. Im Zuge der aufziehenden Euro- und Wirtschaftskrise und dem starken Franken läuft das Geschäft nicht nach Plan. Die Umsatzsituation in den einzelnen Unternehmen der Gaydoul-Gruppe zwinge zum absoluten Sparkurs, und das nicht nur vorübergehend, sondern langfristig. „In der Luxuswelt wird ein dramatischer Kulturwandel stattfinden. Die schönen, lustigen, lauten, verdorbenen und vor allem teuren Zeiten gehören der Vergangenheit an“, ist Gaydoul überzeugt.
Der neue Kurs passt zum dominanten Führungsstil des rigorosen Denner-Erbe: Auf der Webseite des Unternehmens heißt es in einem Zitat vom ihm: „Der Unternehmer unternimmt – er ist nicht nur Financier” …
Foto: Gaydoul Group







FABEAU finde ich informativ und eigentlich auch ganz gut.
Es wäre TOLL wenn umsichtige und unternehmerisch vorausschauende Entschiede einmal etwas goutiert würden.
Die Zeichen die Philippe Gaydoul da gerade setzt sollten andere wohl längst vollzogen haben- wohlgemerkt mich deutlich weniger Möglichkeiten, denn die Gaydoul Group ist finanziell wohl schon richtig gut aufgestellt.
Was den Mann und seinen “Markentanker” so richtig sympatisch macht- er verliert so gar nicht die Bodenhaftung.
Wieviele Top Heads in den Boards kurven nach wie vor als Schönwetterpiloten mit Sonnenbrille im Hangar rum, verschiesen die Munition und kreisen nicht bei den Kunden?
Konsummässig ist gerade Wintermantel mit Standheizung bei Permafrost angesagt- das hat er festgestellt und um Werte langfristig erhalten zu können zu mehr Sensibilität mit den Mitteln aufgefordert.
Das wäre doch schon mal Anlass ihm ganz einfach mal ein Kompliment zu machen anstelle einen Engpass zu vermuten.