Das Terminal 2 des Flughafen MUC entwickelt sich mit zahlreichen Luxusmarken zur „Kleinen Maximilianstraße“ vor den Toren der bayrischen Landeshauptstadt. Die Service-Initiative „Chinese Shopping Assistant“ wird in diesem Sinne auch weiter fortgeführt. Doch das ist noch längst nicht alles.

 

Seit kurzem hält der Flughafen München ein erweitertes Modeangebot im Premium- und Luxusgenre für seine Besucher bereit. Die Ebene 5 im Terminal 2 wurde die letzten Monate komplett umgebaut und um neue Marken ergänzt. Die neue Flaniermeile mit insgesamt 14 Monolabel-Stores, u.a. von Versace, Salvatore Ferragamo, Mulberry, Gucci, Emporio Armani, Bottega Veneta und Tod’s, wurde bereits mit dem Namen „Kleine Maximilianstraße“ geadelt. Mit der Trading-Up kamen die Verantwortlichen des Flughafens dem Wunsch der Kunden entgegen, die sich mehr Luxusprodukte wünschten: „Unsere Klientel wird immer markenbewusster. Mit unserem Markenupgrade haben wir ein wenig Shopping-Flair aus der Münchner Innenstadt an den Flughafen geholt“, sagt Bettina Wiegen, Leiterin des Centermanagements am Flughafen München.

Sie war auch verantwortlich für den im August gestarteten Chinese Shopping Assistant Service. Für das betreute Shoppen fernöstlicher Besucher zieht Wiegen eine positive Bilanz: Der Durchschnittsbon von chinesischen Reisenden hat sich im Duty Free-Bereich in den vergangenen Monaten verdreifacht. Nachgefragt werden insbesondere hochwertige Reiseutensilien, modische Accessoires, Kosmetika und Düfte. „Um auch anderen Passagieren beim Einkaufen und Fragen rund um den Flughafen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, denken wir darüber nach, den Service künftig beispielsweise auch in Terminal 1 anzubieten und auf weitere Nationalitäten auszuweiten“, sagt Wiegen.

Der Münchner Flughafen plant darüber hinaus, im Frühjahr 2016 ein neues Satellitengebäude mit weiteren Shops und hochwertigen Gastronomieangeboten zu eröffnen. Insgesamt sollen rund 30 Einheiten, davon 16 Einzelhandelsflächen, sieben Restaurants (eins davon von Alfons Schuhbeck) und drei großzügig dimensionierte Duty-Free-Bereiche, auf dem Vorfeld von Terminal 2 entstehen. Bei der Einrichtung des neuen Satelliten setzt der Flughafen stark auf das bayrische Lebensgefühl – dem sympatischen Mix aus Offenheit, Gastfreundschaft und Tradition. „Das Besondere am neuen Satelliten-Gebäude ist, dass durch die außergewöhnliche Architektur und das Marktplatz-Prinzip herkömmliche Wartebänke an den Gates so gut wie überflüssig geworden sind“, erklärt Rainer Beeck, Leiter Commercial Activities beim Flughafen München.

Fotos: Flughafen München