fabeau Quickie: Saint Laurent, Caitlyn Jenner, Kate Spade, Stüssy und Brüste
Man merkt, so langsam schlägt das Sommerloch zu: Magermodels, Transsexuelle, Comeback mit Schuhen, Hip-Hop-Fashion und Busen-Kunst

Saint Laurent
Jeez, offenbar haben es die Werbestrategen bei Saint Laurent noch nicht gerafft. In Frankreich gilt seit kurzem das Magermodel-Verbot. Und auch, wenn die französischen Behörden noch stillhalten, rief das aktuelle Kampagnen-Fotodes Modehauses die britische Werbeaufsicht ASA auf den Plan. Streichholz-dünne Beinchen, hervorstehende Rippen und die Pose des Models, das sich (warum auch immer) auf einem Teppich räkelt, sind „unverantwortlich“ und würden „ungesundes Untergewicht“ propagieren. Daher: Werbeverbot in UK, berichtet Spiegel online.
Caitlyn (aka Bruce) Jenner
Dass sich Männer zu Frauen operieren lassen, ist an sich nichts Ungewöhnliches mehr. Wenn aber der/die Umoperierte mit 65 Jahren noch blendend aussieht und es sogar auf das Cover der Vanity Fair schafft, dann ist es schon was Besonderes. Caitlyn Jenner, die „Väterin“ von Model Kendall Jenner und „Stiefväterin“ von Kim Kardashian, wurde von Annie Leibovitz fotografiert und erklärt auf 22 (!) Seiten von ihrer recht öffentlich zelebrierten Wandlung von Bruce zu Caitlyn: „It’s not about the fanfare,(…) This is about your life“, beteuert sie und bekommt moralische Rückdeckung und Unmengen an Komplimenten übers Netz. Mehr in der FAZ.
Kate Spade
Die Designerin und Namenspatin des von ihr mitgegründeten US-Labels Kate Spade (gehört zur Liz Claiborne Inc.) wagt ihr Comeback. Für ihr neues (offiziell noch unbenanntes) Label hat sie eine Schuh- und Accessoires-Kollektion entworfen, bei der sie insbesondere ihre „Erfahrungen als Endkunde“ einfließen ließ, sagte sie der WWD.
Stüssy
In den 90ern trug man Stüssy, wenn man cool sein wollte – heute, wenn man cool ist. In den letzten zwanzig Jahren hat die Marke ihren Umsatz von 17 Mio. auf 50 Mio. Dollar mehr als verdoppelt. Die Kunden sind loyal und das Unternehmen trotz diverser Offerten immer noch in Familienhand. Einen lesenswerten Rückblick auf die Unternehmensgeschichte gibt es bei BOF.
Busen-Story
Die meiste Zeit sind sie nicht zu sehen, und doch bestimmen sie aufgrund ihrer Form und Größe oftmals das gesamte Outfit. Gleichzeitig haben viele Brüste ganz oft sogar ihre eigene Geschichte. Eine Britin fotografierte 100 Frauen und ihren Busen und ließ sie erzählen. Anrührend, nachdenklich, witzig. Mehr in der Huffington Post.







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