Vielleicht doch für die Ewigkeit? Unter Henning Gerbaulet entwickelt sich der Passauer Hemdenhersteller gut. Trotz schwieriger Marktbedingungen gab es in 2015 ein kleines Umsatzplus, wobei die Profitabilität überproportional verbessert werden konnte.

„Wir setzen auf Qualität und Marke. Beides haben wir mit Weitblick und nah am Markt stetig modernisiert“, sagt Eterna-CEO Henning Gerbaulet

Die Eterna Mode Holding GmbH hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem Umsatzplus von 0,3% auf 97,6 Mio. Euro abgeschlossen. Im Inland erreichte der Passauer Hemden- und Blusenanbieter einen Zuwachs von 1,9% und lad damit deutlich über der durchschnittlichen Marktentwicklung. Wachstumstreiber waren die eigenkontrollierten Flächen, die ein hohes einstelliges Plus generierten, teilte das Unternehmen weiter mit. Im Exportgeschäft musste Eterna – wie viele andere auch – Rückgänge aufgrund der schwierigen Marktbedingungen in Russland und der Ukraine hinnehmen. Das Auslandsgeschäft schrumpfte um 3,7%. Trotz der allgemein schwierigen Marktlage gelang es Eterna das operative Ergebnis (EBITDA) um 1,2% auf 11,2 Mio. Euro zu verbessern. Die EBITDA-Marge lag entsprechend bei 11,4%. Gleichzeitig wurde die Nettoverschuldung um 0,7 Mio. Euro weiterabgebaut.

Henning Gerbaulet, geschäftsführender Gesellschafter, sieht das gute Jahr vor dem Hintergrund des zu Anfang 2015 erfolgten Markenrelaunchs. „Nach der erfolgreichen Modernisierung der Sortimente in den letzten zwei Jahren erstrahlt nun auch unsere Traditionsmarke wieder in zeitlos modernem Glanz, womit wir uns für das Geschäftsjahr 2016 gut gerüstet sehen. Durch weitere Investitionen in unsere Marke und Produkte werden wir uns kontinuierlich auf neue Marktgegebenheiten einstellen und die Wettbewerbsfähigkeit von Eterna stärken.“ Konkret rechnet er für 2016 mit einem einstelligen Umsatzplus und einem überproportionalen Ergebniswachstum.