eterna auf neuen Höhen
Henning Gerbaulet kann sich auf die Schulter klopfen: Unter seiner Leitung entwickelt sich der Passauer Hemden- und Blusenspezialist ausgezeichnet. Umsatz- und Gewinnzuwächse sollen sich in 2015 wiederholen.
Henning Gerbaulet führt Eterna zu neuen Höhen
Die Eterna Mode Holding hat im Geschäftsjahr 2014 ein Umsatzplus von 5,9% auf 97,3 Mio. Euro erreicht. Das Kerngeschäft Hemden verzeichnete dabei einen Anstieg um 7,8%, während Blusen um 1,8% zulegen konnten. Damit entwickelte sich Eterna deutlich besser als der Gesamtmarkt (Hemden: -0,5%; Blusen: +0,3%). Für den geschäftsführenden Gesellschafter Henning Gerbaulet ist der Rekordumsatz ein Zeichen dafür, dass die Trendwende gelungen ist: „Der Markt reagierte positiv auf unsere abverkaufsstarken Kollektionen.“
Und er ergänzt, dass die Vertikalisierung der gesamten Wertschöpfungskette für eine gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit von Eterna gesorgt habe. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 14,3% auf 11 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge lag bei 11,3%. Trotz der Firmenwertabschreibung konnte ein positives Konzernergebnis von 1,7 Mio. Euro (Vorjahr: -0,8 Mio. Euro) erreicht werden. Auch andere KPIs entwickelten sich positiv: Die Nettoverschuldung sank um 3,4 Mio. Euro, der Free Cash Flow verbesserte sich um knapp 1 Mio. Euro, ebenso die liquiden Mittel (+0,7 Mio. auf 3,4 Mio. Euro).
Für das laufende Geschäftsjahr 2015 rechnet Eterna für das Geschäftsjahr 2015 mit einem einstelligen Umsatzwachstum bei einer überproportionalen Steigerung des EBITDAs. Positiven Einfluss soll der Relaunch der Marke Eterna habe. Das sei „ein wichtiger Bestandteil unserer Modernisierungsstrategie“, um „operativ noch erfolgreicher zu sein“. „Daneben werden wir die Maßnahmen zur Profitabilitätssteigerung forcieren, um Herausforderungen wie Frequenzrückgang im Handel, Russlandkrise und Dollarstärke entgegentreten zu können“, kündigt Gerbaulet an. Er verweist darauf, dass aufgrund von Verschiebungen bei Orderterminen der Umsatz für die ersten drei Monate unter dem Vorjahr liegen wird, was sich aber im Laufe des Halbjahres aller Voraussicht nach überkompensiert werden wird.







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