Deutsche Maschenindustrie freut sich auf 2014
Das nennt man mal 'ne gute Masche: Die Unternehmen der Branche können sich auf ein erfolgreiches Jahr 2014 freuen. Laut einer Geschäftsklima-Umfrage winken steigende Umsätze, wachsende Exporte sowie eine gute Auftragslage.
Lässt Gutes erhoffen: Der Geschäftsklimaindex 2013
Der Gesamtverband der deutschen Maschenindustrie (Gesamtmasche) lässt für das kommende Jahr Positives erhoffen. Laut einer Geschäftsklima-Umfrage des Verbandes im Januar rechnen 95% der Firmen der deutschen Maschen- und Miederindustrie mindestens mit gleichbleibendem, wenn nicht sogar mit wachsendem Geschäftsvolumen. Das ist eine deutliche Besserung zur verhaltenen Nachfrage noch im Jahr 2013. Fast 80% der Hersteller sind mit ihren Exporten zufrieden, im Gegensatz zu noch 60% im vergangenen Herbst.
Der Geschäftsklimaindex Masche ist auf einen Wert von 20,84 Punkten geklettert und hat sich damit um fast 8 Indexpunkte verbessert, die beste Bewertung der Branchenkonjunktur durch die Hersteller seit drei Jahren. Auch die Kapazitätsauslastung ist gestiegen: 96 % der Maschenunternehmen bezeichnen diese als gut oder zufriedenstellend. Bei den Wäscheunternehmen bestätigen dies sogar 100% der Firmen.
Mehr Exporte beflügeln
Die Maschenindustrie profitiert auch vom positiven weltwirtschaftlichen Umfeld. Die aktuelle Wachstumsprognose von plus 3,6% für die Weltwirtschaft lässt die Branche aufatmen. Größte Impulse geben dabei immer noch die Industriestaaten, was vor allem die wachsenden Exporte zeigen. Am stärksten ist dabei der amerikanische Markt: in den ersten elf Monaten des Jahres 2013 stiegen die Exporte in die USA um 10%, diejenigen nach Russland um 6% und die nach Osteuropa um 7%. Auch wenn die Exporte in die EU-15-Staaten bei Null liegen, schneidet die deutsche Maschenindustrie damit besser ab als alle anderen Teilbranchen des Textil- und Bekleidungssektors. Größter Wachstumstreiber ist aber trotz allem der inländische Markt.
Foto: Gesamtmasche







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