Blutige Wolle: PETA deckt Tierquälerei in Argentinien auf
Die Tierschutzorganisation hat verstörende Aufnahmen der argentinischen Wollproduktion veröffentlicht. Die geschorene Wolle landete nicht bei Billigketten, sondern Vorzeigeunternehmen wie Patagonia und Stella McCartney. Die Designerin hat ihre Konsequenz bereits gezogen.
Das Schweigen der Lämmer: In der argentinischen Scherproduktion steht ihnen einiges Leid bevor
Wer bislang dachte, für Wolle müssten – anders als für Pelz oder Leder – keine Tiere leiden, der irrt. Die Wollproduktion ist oftmals dreckig wie die meisten anderen Tierzuchtbranchen auch, auch wenn der Zusatz “Nachhaltig” darauf prangt. Die Tierschutzorganisation PETA hat in den Farmen des argentinischen Wollproduzent-Netzwerks Ovis 21 aufgedeckt, wie geringschätzend und widerlich die Wollproduktion abläuft. Die Lämmer und Schafe wurden teilweise ohne Betäubung gehäutet, mit Verletzungen geschoren und misshandelt. Eine Strafanzeige gegen das Unternehmen läuft bereits.
Die britische Designerin Stella McCartney, selbst bekennende Vegetarierin und PETA-Unterstützerin, hat die Geschäftsbeziehungen mit Ovis 21 umgehend eingestellt. „Wir sind von den Grausamkeiten, die auf dem Video zu sehen sind, zutiefst schockiert und sehr traurig, denn der Tierschutz ist das Herzstück unserer Arbeit. Wir sind nun noch entschlossener, auch weiterhin für Tierrechte in der Mode zu kämpfen und alle in diese Industrie involvierten Zulieferer noch genauer zu überprüfen. Wir werden auch Optionen veganer Wolle sichten, so wie wir über die Jahre hinweg bereits qualitativ hochwertige Alternativen zu Leder und Pelz entwickeln und einbeziehen konnten“, sagte McCartney.
Die Tierschutzorganisation konfrontierte auch an den kalifornischen Outdoor-Ausrüster Patagonia, der ebenfalls Wolle von Ovis 21 bezog und selbst einen strengen Verhaltenskodex für seine Lieferanten aufgestellt hat, mit den Vorwürfen. Am 18. August erklärte Patagonia, den Ankauf von Wolle aus dem Ovis-Netzwerk gestoppt zu haben. Durch eine PETA-Unterschriften-Aktion soll Patagonia gebeten werden, keine Wollprodukte mehr zu kaufen und zu verkaufen. Bislang wurden knapp 7.800 Unterschriften gesammelt.
Foto: © PETA USA







Beim sogenannten Mulesing schneiden australische Schafzüchter jungen Merinolämmern große Haut- und Fleischstücke vom Hinterteil, um einen Fliegenbefall zu verhindern. Diese äußerst schmerzvolle und blutige Prozedur wird gänzlich ohne Betäubungs- oder Schmerzmittel durchgeführt, was für die Tiere unbeschreibliches Leid bedeutet.
was sind denn das für Idioten was sie den armen Tieren antun schuld ist der Akkord je mehr Tiere geschoren um so besser die Bezahlung:: BEI lebende Tiere auf keinem fall mit Akkord arbeiten
Bei LEBENDE TIERE auf keinen mit Akkord arbeiten das muss durch kommen