Berlin Fashion Week beweist den grünen Daumen
Gedeiht gut! Die Berliner Plattformen Ethical Fashion Show und der GreenShowroom ziehen einige Neuaussteller an. Mehr und mehr rückt das Thema „Grüne und faire Mode“ ins Bewusstsein der Branche.
Insgesamt 120 Aussteller bespielen Anfang Juli 2014 die Ethical Fashion Show eWErk und den GreenShowroom im Adlon. Damit bietet Berlins Messelandschaft Europas größte Plattform für ökologisch und fair produzierte Mode. Außer aus Deutschland kommen die Aussteller vor allem aus Spanien, den Niederlanden, Italien und Frankreich. Zur diesjährigen Sommer-Ausgabe konnten auch einige Neuaussteller gewonnen werden: „Vermehrt erkennen internationale Labels die Chancen unserer Mode-Plattform, um sich hier auf dem europäischen Markt zu präsentieren. Vor allem aus den Bereichen Denim und Street freuen wir uns auf spannende Neuaussteller, die mit erstklassigen Konzepten und Designs glänzen“, so Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt., die hinter beiden Events steht.
Während der GreenShowroom wieder in den gediegenen Räumlichkeiten des Hotel Adlon Kempinsky nachhaltige High Fashion präsentiert, zeigt die Ethical Fashion Show in ihrer sechsten Ausgabe erneut trendsetzende Street- und Causalwear. Dominierende Themen in dieser Saison sind Denim, Schuhe und Upcycling. Unter den Denim-Labels finden sich u.a. Namen wie Pearls of Laja, Good Society, Mud Jeans, Nurmi und Sey Organic Jeans. Im Footwear-Bereich konnten u.a. Airbox, Grand Step Shoes, Oat, Slowers und das portugieseische Label Ultrashoes gewonnen werden. Weitere Highlights sind die Kollektionen von Alma & Lovis, Elementum, Format, HempAge, Komodo, Lanius und Recolution. Ein Rahmenprogramm, das u.a. die Diskussion um das Textilsiegel aufgreift, ergänzt das Line-up. „Das Interesse, wie Verantwortung in globalen Lieferketten wahrgenommen wird, ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Unsere Aussteller beweisen, dass zukunftsfähige Lösungen schon heute wirtschaftlich sind und auch ohne Regulierungen und gesetzlichen Zwang umgesetzt werden können“, so Schmidt weiter.








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