adidas wird wieder auf Online-Marktplätzen angeboten
Eingeknickt? Die Herzogenauracher Sportartikelmarke wird künftig wieder bei Onlinehändlern wie Amazon und eBay zu finden sein. Der Konzern lockerte seine Verkaufspolitik, aber nicht nur weil das Bundeskartellamt „wettbewerbsrechtliche Bedenken“ äußerte.
Vor mehr als zwei Jahren änderte adidas seine Verkaufspolitik und untersagte seinen Händlern, Produkte auf Online-Marktplätzen wie eBay oder Amazon anzubieten. Hintergrund dieser eingeschränkten Vertriebsrichtlinien war der intensiver gewordene Preisdruck sowie die Angst, dass online keine ausreichende Beratungsqualität geboten würde. Das Bundeskartellamt nahm sich nach einer Reihe von Beschwerden von Sportfachhändlern der Situation an und teilte adidas kürzlich informell mit, dass „schwerwiegende wettbewerbsrechtliche Bedenken bestehen“.
Pure Koinzidenz – natürlich!
Der Konzern aus Herzogenaurach dagegen soll sich intern sowieso schon überlegt haben, den Verkauf über Onlineplattformen zu erlauben. Man habe die Veränderungen auf den Plattformen in den letzten Jahren „intensiv beobachtet“ und festgestellt „dass sich die Online-Aktivitäten unserer Händler weiterentwickelt haben“. Deshalb habe man sich entschieden „ab sofort den Verkauf auf offenen Marktplätzen zuzulassen, falls diese unsere qualitativen Kriterien für die Markenpräsentation erfüllen“, teilte eine adidas-Sprecherin mit. Um die Voraussetzungen zuerfüllen, muss u.a. ein entsprechendes Umfeld garantiert, Originalbilder genutzt und Kundenservice angeboten werden.










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