Adidas peilt Rekordumsatz an
Kühne Prognose aus Herzogenaurach: Der Sportartikelhersteller will im Jahr 2014 Rekordumsätze im Bereich Fußball erzielen. Zugpferd soll die Weltmeisterschaft in Brasilien sein.
Der ofizielle adidas Cafusa-Matchball für den Confederations Cup gibt schon einen Vorgeschmack
Die adidas Group will im kommenden Jahr allein mit Fußballprodukten einen Rekordumsatz von über 2 Mrd. Euro erwirtschaften. Das wären deutlich mehr als ein Zehntel des Konzernumsatzes, der im Jahr 2012 bei rund 14,9 Mrd. Euro lag. Im vergangenen Jahr erzielte adidas dank Europameisterschaft einen Rekordumsatz von 1,7 Mrd. Euro mit Fußbällen, Tricots, Stollen & Co.
Für adidas-Chef Herbert Hainer bietet die kommende Fußballweltmeisterschaft in Brasilien die große Chance, um die neusten Innovationen auf großer Bühne zu präsentieren: „Mit der WM werden wir unsere Führungsposition in dieser Kategorie einmal mehr unterstreichen.“ Ab Mitte 2013 bis zur WM wollen die Franken außerdem sukzessive 5.000 neue Artikel auf den Markt bringen, um alle Fußballfans rund um den Globus mit den passenden WM-Kleidungsstücken und -Accessoires zu versorgen. Zudem wurde das Marketingbudget aufgestockt. Als Sponsor, Lizenznehmer und Ausstatter wird der Herzogenauracher Sportartikelhersteller erneut den Spielball stellen und die Schiedsrichter, Ballkinder und freiwilligen Helfer einkleiden. Darüber hinaus hat adidas u.a. auch die Teams aus Deutschland, Argentinien und Spanien unter Vertrag. An den Lokal-Matador und bislang fünfmaligen Weltweister Brasilien werden allerdings keine drei Streifen zu sehen sein – die stattet der Konkurrent Nike aus.
Der lateinamerikanische Markt ist dabei das ideale Pflaster für die adidas Group: Dort hat sich die Marke in den vergangenen Jahren solide etabliert. Zuletzt trug der Markt mit knapp 1,5 Mrd. Euro rund 10% zum Konzernumsatz bei. Durch die zusätzliche Ausstattung des vorhergehenden Confederations Cup in Lateinamerika scheint der Weg für eine stete Umsatzsteigerung geebnet.
Foto: adidas





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