Der US-amerikanische Jugendmodespezialist setzt auf eine stärkere Internationalisierung. In dem Zuge sollen unwirtschaftliche Standorte in den USA geschlossen und neue Filialen im Ausland eröffnet werden.

Abercrombie & Fitch schließt Filialen am Heimatmarkt und eröffnet neue im Ausland

Abercrombie & Fitch setzt auf eine stärkere Internationalisierung und schließt aus dem Grund weitere unwirtschaftliche Filialen in den USA. Gleichzeitig sind Neueröffnungen im Ausland geplant. In den vergangenen beiden Jahren hatte das Unternehmen bereits 135 Filialen auf dem Heimatmarkt geschlosssen.

“Jetzt haben wir etwa 180 weitere Shops identifiziert, die wir in den kommenden Jahren schließen werden”, erklärt CFO Jonathan Ramsden. Vor allem Stores der Hauptmarke Abercrombie & Fitch sowie der Kindermodenlinie Kids seien darunter, aber auch einige wenige des Labels Hollister.

Expansion im Ausland

So setzt das Unternehmen seine Internationalisierungsstrategie fort: Nach zwei Jahren mit stark rückläufigen Umsätzen, die insbesondere auf schlechte Geschäfte in den USA zurückzuführen waren, kann Abercrombie & Fitch seit 2010 wieder deutliche Zuwächse verbuchen. Ramsden führt die Trendwende auf die Expansion im Ausland und die Umsatzsteigerung im Online-Geschäft zurück. Zudem hätten sich die internationalen Stores als profitabler erwiesen im Vergleich zu den Filialen in den USA.

Aus dem Grund will das Unternehmen im Ausland wachsen: “Die Expansion in Asien, insbesondere in China, zählt zu unseren wichtigen Prioritäten”, sagt Ramsden. In Europa werde man das Wachstumstempo angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen überdenken. “Das kann dazu führen, dass wir geplante Eröffnungen verschieben, wenn wir nicht überzeugt sind, dass sie unsere finanziellen Kriterien erfüllen werden”, so der Finanzchef.

Foto: Abercrombie & Fitch