Anja Gockel sorgte schon früh am Morgen für gute Laune: In der von der mexikanischen Malerin Frida Kahlo inspirierten Kollektion zeigten die Models, u.a. Rebekka Mir, blumige Kleider, Röcke und schmale Hosen. Die Kollektion war wie die Künstlerin selbst unkonventionell, verletzlich und zugleich kraftvoll.

Markante Schwarz-Weiß-Kontraste als Blockstreifen, Karos, geometrische Prints oder Hahnentrittmuster sorgten in Kombination mit kräftigem Türkis, Dunkelblau, Rot, Lila und Hellgrün für sommerliche Frische. On Top: der phantasievolle Kopfschmuck aus Tüchern und Blumenblüten. Printshirts, ganz ohne falsche Bescheidenheit mit „Viva la Gockel“-Aufschrift, wurden über Karoblusen gestylt. Knielange Röcke und Midikleider machten die Looks wiederum bürotauglich. Dank sexy Faltenwürfen, Rüschen, Ausschnitten und Volants wirkten sie trotzdem nicht zu bieder. Am Ende verstummten die Beats und mit musikalischer Unterstützung des Startenors Massimo Giordano endet die Show mit wallenden farbintensiven Roben und dem obligatorischen Brautkleid.

Fotos: Courtesy of Mercedes-Benz Fashion Week Berlin