Fette Beute unterm Baum: Trotz Schuldenkrise planen die Deutschen dieses Jahr Gaben im Wert von mehr als 66 Mrd. Euro unter die Christbäume zu verteilen. Stationäre Einzelhändler können sich freuen, Onlinehändler sogar noch mehr.

Die Deutschen zeigen sich trotz der Eurokrise spendabler als letztes Jahr

Deutsche Einzelhändler können den bevorstehenden Wochen zuversichtlich entgegenblicken. Einer Studie des Instituts für Einzelhandelsforschung Nottingham im Auftrag des Onlineshoppingportals Kelkoo hat ergeben, dass die Deutschen vermutlich 66,21 Mrd. Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben werden. Das sind 2,7% mehr als im Vorjahr als die Weihnachtsumsätze angesichts des wirtschaftlichen Aufschwungs bereits um 1,9% anzogen.

Damit zeigen sich die Deutschen deutlich krisenresistenter als ihre europäischen Nachbarn*, deren Gesamtausgaben (inkl. Deutschland) im Durchschnitt nur um 1,4% auf 319,1 Mrd. Euro steigen werden. Übergreifend lässt sich jedoch feststellen, dass viele Suchende mehr Geschenke online bestellen werden. Der Studie zufolge verschieben sich die Marktanteile vom Stationärhandel zum Internethandel. In Deutschland werden die Onlineumsätze um 13,6% auf 9,5 Mrd. Euro ansteigen. Damit beträgt der Onlineanteil erstmals mehr als 14%.

*Großbritannien, Frankreich, Dänemark, Italien, Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden

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