Umsatzrückgang bei Esprit
Die Zahlen für das ersten Quartal bei Esprit sehen nicht gut aus. Trotz der guten Geschäfte im asiatischen Pazifikraum gingen die Umsätze zurück, weil das Unternehmen in Europa starke Umsatzeinbrüche hinnehmen musste.
Esprit nützen auch die knappen Outfits der Mädels nicht. Die Umsätze gingen im ersten Quartal deutlich zurück.
Der Bekleidungskonzern Esprit Holdings Ltd. hat im ersten Quartal 2010/2011 weniger umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. In Europa, der nach wie vor wichtigsten Marktregion, gingen die Erlöse sogar stark zurück. Der Konzernumsatz belief sich im Berichtszeitraum, der am 30. September endete, auf 8,509 Milliarden Hongkong-Dollar (792,1 Millionen Euro). Damit lag er um 9,1 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert von 9,365 Milliarden Hongkong-Dollar. Bereinigt um Wechselkursveränderungen sanken die Erlöse um 2,6 Prozent. Auf vergleichbarer Fläche gaben die Umsätze im eigenen Einzelhandel um -0,1 Prozent nach.
In Europa, wo Esprit im abgelaufenen Quartal 81,1 Prozent des Konzernumsatzes erwirtschaftete, musste der Konzern einen Umsatzrückgang um -14,5 Prozent (währungsbereinigt -6,4 Prozent) von 8,065 auf 6,898 Milliarden Hongkong-Dollar (642,2 Millionen Euro) hinnehmen. Im asiatisch-pazifischen Raum legten die Erlöse expansionsbedingt kräftig zu. Sie stiegen um 28,5 Prozent (währungsbereinigt +26,2 Prozent) von 1,050 auf 1,349 Milliarden Hongkong-Dollar. Damit konnte diese Region im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ihren Anteil am Konzernumsatz zwar von 11,2 auf 15,8 Prozent ausbauen, die massiven Rückgänge in Europa aber nicht kompensieren. Zudem waren die Zuwächse in Asien fast ausschließlich dem Expansionskurs des Konzerns geschuldet. Auf vergleichbarer Fläche stiegen die Erlöse auch dort aber lediglich um 0,8 Prozent.
Foto: Esprit



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