Tom Tailor Retail legt weiter zu
Nix Neues aus Hamburg: Das Retail-Geschäft der hanseatischen Lifestyle-Marke koppelt sich komplett von der negativen Marktentwicklung ab und wächst flächenbereinigt um mehr als 13 Prozent. Das Erfolgsgeheimnis dahinter: Trendgespür und Kundennähe.
Die eigenen Läden von Tom Tailor haben sich im zweiten Quartal komplett von der Marktentwicklung abgekoppelt
Die Tom Tailor Group kann sich im zweiten Quartal 2013 erneut gut behaupten, denn die Retail-Aktivitäten der beiden Marken Tom Tailor und Bonita erzielten ein flächenbereinigtes Umsatzplus von 0,7%.
Besonders stark entwickelte sich die Dachmarke Tom Tailor, deren Retail-Umsatz sich insgesamt um 30,5% erhöhte. Flächenbereinigt konnte hier ein Plus von 13,1% erzielt werden. Der eCommerce-Geschäft legte um 27,3% zu. „Tom Tailor hat damit ein weiteres Mal seine Wachstumsstärke demonstriert, die auf analytischem Trendmanagement, Kundennähe und flexiblen Beschaffungsstrukturen basiert“, so CEO Dieter Holzer.
Die im letzten Jahr übernommene Marke Bonita konnte mit diesem Tempo (noch) nicht Schritt halten. Systembedingt wurde hier ein Umsatzrückgang von 4,7% erzielt, was einem flächenbereinigten Minus von 5,0% entspricht. Allerdings soll sich das bald ändern. Holzer plant, die Tom-Tailor-Erfolgsfaktoren künftig auch bei Bonita einzubringen: „Ab diesem Herbst werden erstmals die neuen Bonita Styles ausgeliefert, die nach unserem erprobten Ansatz gefertigt wurden. Wir sind zuversichtlich, dass bei Bonita erste positive Impulse ab dem vierten Quartal sichtbar werden.“
Die Halbjahresgesamtbetrachtung ergibt, dass das relativ gute, aber nach wie vor anspruchsvolle zweite Quartal die Verluste aus dem schwierigen ersten Quartal nicht kompensieren konnte. Insgesamt verlor das Retail-Geschäft in den ersten sechs Monaten flächenbereinigt 4%, wobei davon Bonita ein Minus von 9,6% zuzuschreiben ist, während Tom Tailor sich flächenbereinigt um 7,9% verbesserte.







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