Der Sportartikelhersteller Nike verkauft nach den Veröffentlichungen um Tiger Woods außereheliche Einlochübungen deutlich weniger Golfartikel. Der Absatz in diesem Segment hat bereits um 7,5 Prozent abgenommen. Die Frage ist nun, wie lange der einzig große Sponsor des Tigers das noch mitmacht.

Nike

Da war er noch der Alte: Tiger Woods steht nicht nur Privat vor einem ganz schön großen Scherbenhaufen

Nicht nur Tiger Woods Ehefrau leidet unter den Affären ihres Mannes. Auch Sponsor Nike muss die Liebeleien des Golfstars nun ausbaden und verkauft deutlich weniger Golfartikel.

Geldgeber wie Accenture, AT&T, Gillette und Tag Heuer trennten sich bereits von Woods oder gingen auf Sicherheitsabstand, nachdem bekannt wurde, dass der Tiger nicht nur beruflich gerne einlocht. Bis zur Veröffentlichung der Affären um Tiger Woods erlöste Nike etwa 10 Prozent des Umsatzes mit Polo-Shirts, Jacken, Hosen und Schuhen, die Woods auf dem Platz trug. Nun ist der Absatz laut der Agentur «Bloomberg» um 7,5 Prozent geschrumpft. Damit entwickelt sich Nike konträr zum aktuellen Golfmarkt, bei dem die Umsätze eigentlich um 10% gestiegen sind.

Die Eskapaden des Golfspielers prägten jedoch nicht nur seine Ehe, die ohnehin bald nicht mehr existiert. In diesem Jahr hat Tiger Woods noch kein einziges Turnier gewonnen und liegt in Sachen Preisgeld nur noch auf Platz 83 der Weltrangliste. So muss sich das Unternehmen Nike nun überlegen, wie lange es dem Sportler noch die Stange halten will. Andere Sportler werden jetzt schon bevorzugt und auch auf der Homepage ist der Tiger von Seite 1 verschwunden.

Foto: Nike