T-Shirts für Japan
Nicht ganz uneigenütziges Fashion-Fundraising: Deutsche und internationale Modeunternehmen setzen auf Charity-Aktionen, um mit den Erlösen den Opfern der Tsunami- und Erdbebenkatastrophe in Japan zu helfen. Ana Sui reiht sich neben Zalando oder s.Oliver ein.
Charity T-Shirts von s.Oliver, Anna Sui, Dissizit und Zalando
Die Charity-Maschinerie für Japan nimmt an Fahrt auf . Immer mehr Modefirmen und Celebrities spenden für die Opfer in Japan. Einige Unternehmen wie Metro (0,5 Mio.Euro), Inditex (1 Mio. Euro), PPR (2 Mio. Euro), Fast Retailing (12 Mio. Euro) oder Levi’s (141.000 Euro) helfen unkompliziert und spenden Geld- und Sachspenden. Auch H&M spendete 100.000 Kleidungsstücke an die Erdbebenopfer.
Hoch im Kurs stehen auch Charity-Shirts oder Armbänder, deren Verkaufserlöse ganz oder zum Teil den Erdbebenopfern zu Gute kommen sollen. So verkauft der Onlineshop Zalando in Kooperation mit mint&berry ein Charity-Shirt für 19,95 Euro, und spendet davon 10 Euro an das Deutsche Rote Kreuz. Das Öko-Label Manomama verkauft Anti-Atomkraft-T-Shirts für 38 Euro und spendet 5 Euro davon an www.betterplace.org. Auch der Rottendorfer Modefilialist s.Oliver hat eigens für den karitativen Zweck ein „Hope“ T-Shirt designt, das auf dem Onlineshop für 19,95 Euro verkauft wird und dessen Erlös komplett an das Deutsche Rote Kreuz gespendet wird. Das Eco-Freeride Brand Pyua spendet 5 Euro von je verkauftem Teil aus der aktuellen Thomas D Kollektion an die Japanhilfe. Auch bei MumboJumbo wird ein speziell vom Graffiti-Künstler Slick designtes Dissizit T-Shirt mit der Botschaft „Rebuild Nippon“ angeboten, dessen Erlöse zu 100% an das Rote Kreuz und Global Living gespendet werden. Selbst die Designerin Anna Sui reagierte und brachte eine T-Shirt-Reihe mit der Botschaft „Japan – We’re all in this together“ heraus. Auch sie spendet alle Verkaufserlöse nach Japan. Die deutsche Accessoires-Marke Perilicious spendet unter der Aktion “Wir helfen Japan” ab sofort 20 Prozent aller Erlöse aus dem eigenen Onlineshop an die Organisation Ärzte ohne Grenzen. Der Sporthersteller Vaude nutzte die Japan-Katastrophe für seinen Social-Media-Aktivitäten und spendet je Eintrag auf der Vaude-Facebook-Page 1 Euro an Save the Children.
Der Trend zu solchen Charity-Aktionen wird in der nächsten Zeit mit Sicherheit zunehmen. Solche Aktionen bieten Unternehmen nicht nur gute PR, sondern sorgen auch für eine gewisse Absatzsteigerung. Schließlich haben Verbraucher dadurch das “gute Gefühl“, durch Konsum etwas zu bewirken. Besser als zuzuschauen und untätig zu sein, ist es aber allemal…















Kommentare
Keine Kommentare bisher.