Zalando wird Aktiengesellschaft
Think big! Der Berliner Versender ändert seine Rechtsform. Angeblich, um der Größe des Unternehmens gerecht zu werden, doch Branchenkenner vermuten nach wie vor die Vorbereitung auf den bevorstehenden Börsengang.
In der Sonnenburger Straße residiert Zalando zukünftig als AG
Seit dem 11. Dezember 2013 firmiert der Berliner Onlinehändler für Mode und Schuhe nicht mehr als GmbH sondern aus Aktiengesellschaft (AG). „Die Umwandlung der Gesellschaftsform ist ein lang geplanter Schritt in Richtung einer Unternehmensstruktur, die der Größe des Unternehmens gerecht wird. Dieser Schritt ermöglicht Zalando die Flexibilität, die für das weitere Wachstum und die künftige Entwicklung des Unternehmens notwendig ist, heißt es in der Mitteilung. Die Änderung der Rechtsform soll dabei keinerlei Auswirkungen auf das operative Geschäft haben, heißt es weiter. Parallel berichtet die Berliner Morgenpost, dass die Position des Aufsichtsratsvorsitzenden bereits vergeben wurde. Oberaufseherin soll Mia Brunell Livfors werden. Sie ist Vorstandsvorsitzende des größten Anteilseigners Kinnevik, der mit 36,5% direkt an Zalando investiert ist.
Branchenkenner vermuten, dass die Umwandlung in eine AG nichts anderes bedeutet als die Vorbereitung auf den schon oft gemutmaßten Börsengang. Viele vermuten, dass der bereits im kommenden Jahr anstehen könnte. Schließlich stehen die Chancen für einen erfolgreichen IPO aufgrund der in der Vergangenheit gemeldeten Rekordumsätze (allein mehr als 800 Mio. Euro im ersten Halbjahr) nicht schlecht. Investmentbanker bewerten das erst vor fünf Jahren gegründete Unternehmen mit rund 3,5 Mrd. Euro.






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