Stiefelkönig gibt Geox-Filialen ab
Der österreichische Schuhhändler hat 19 Geox-Filialen, die man bisher auf Franchise-Basis geführt hat, an die Italiener zurückgegeben. Hintergrund für die Trennung ist eine EU-Auflage, wonach sich der Eigentümer Bawag von seinen Schuhhandelsaktivitäten trennen muss.
Die österreichischen Geox Filialen werden jetzt wieder in Selbstregie geführt
Das österreichische Bankengruppe Bawag, die hinter der dem Schuhhandelshaus Stiefelkönig steht, hat sich mit dem italienischen Schuhhersteller Geox darauf verständigt, dass die Italiener 19 Geox-Filialen übernehmen werden. Ein entsprechender Vertrag wurde am Dienstag unterzeichnet. Stiefelkönig hat die Filialen in Wien, Linz und Graz bisher als Franchisenehmer geführt.
Die Bawag muss sich aufgrund einer EU-Auflage von ihrer Schuhhandelstochter trennen. 35 weitere Filialen des Vertriebskonzeptes Delka sollen für einen einstelligen Millionenbetrag an den deutschen Schuhhersteller ara verkauft werden. Für die verbleibenden 70 Stiefelkönig-Filialen werden ebenfalls Käufer gesucht. Der Schöps-Eigentümer Jamal Al-Wazzan soll Interesse an ca. 50 ausgewählten Filialen in guten Lagen angekündigt haben. Von Seiten der Bawag wurden diese Gerüchte nicht kommentiert. Jedoch wurde erklärt, dass die Aufgabe des Schuhgeschäftes es der Bankengruppe nicht wieder verstärkt auf ihr „Kernbankengeschäft“ zu konzentrieren.




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