Mariella Burani auf Käufersuche
Rettung für den Neubeginn: Der insolvente Modekonzern aus Italien soll unter neuen Eigentümern wieder Fuß fassen können. An den potentiellen Käufer werden hohe Maßstäbe angelegt: investitionsfreudig, langfristig denkend und möglichst italienisch sollten er sein.
Maria Grazia Cucinotta ist das neue Testimonial für Mariella Burani
Die drei Kommissare der insolventen italienischen Modekonzern Mariella Burani Fashion Group (MBFG) haben in der vergangenen Woche beim italienischen Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung einen Antrag für ein Bieterverfahren eingereicht. In dieser Woche müsste es dafür grünes Licht geben, dann wollen sich die drei Insolvenzverwalter zügig auf die Suche nach einem finanzstarken Partner machen, der die Gruppe (bzw. das was davon übrig ist) übernehmen will.
Ein potentieller Investor soll dabei nicht ein wirtschaftlich durchdachte Strategie für das Kerngeschäft des ehemaligen Modeimperiums vorlegen, sondern sich auch verpflichten, die Fertigung am Stammsitz im italienischen Cavriago für mindestens zwei Jahre aufrechtzuerhalten und rund 200 Arbeitsplätze zu erhalten. Am liebsten wäre den Kommissaren daher natürlich ein italienischer Konzern, der sich mit dem Unternehmen identifiziert und mit dem mögliche Synergien bestehen könnten. Angebote von Private Equity Investoren sollen nur nachrangig überprüft werden, heißt es in italienischen Medien.
Auch außerhalb eines möglichen Bieterverfahrens positioniert sich Mariella Burani neu. Die Marke hat gerade die sizilianische Schauspielerin Maria Grazia Cucinotta für die aktuelle Herbst/Winter-Kollektion gewonnen. Die Zusammenarbeit dient einem guten Zweck und finanziert die Forschung gegen Brustkrebs. Laut der Karma-Theorie, müsste es mit Mariella Burani bald also wieder bergauf gehen.







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