Im Jahr 2013 konnte der Sportartikelhändler seinen Rekordumsatz aus dem Vorjahr knapp halten und das Ergebnis verbessern. Verschiedene neue Konzepte sollen das Unternehmen wieder auf Wachstumskurs bringen.

SportScheck Geschäftsführung zum Richtfest des neuen Sporthauses in der Neuhauser Straße in München

SportScheck, das zur Otto Group gehörende Unternehmen, erwirtschaftete im ersten Quartal des Jahres einen vorläufigen Bruttoumsatz von 394 Mio. Euro und lag damit über 3% unter dem Vorjahresniveau (408 Mio.Euro). Der leichte Rückgang war laut Unternehmensmitteilung „geplantermaßer“ erreicht worden, allerdings scheint es nicht so leicht zu werden, die 500 Mio. Euro-Marke in Kürze zu erreichen, wie es noch 2011 proklamiert wurde. Trotz umfangreichen im vergangenen Jahr getätigter Investitionen in eine neue Systemlandschaft sowie den Um- und Neubau mehrerer Filialen gelang es dem Handelsunternehmen  SportScheckden Ertrag aus dem operativen Geschäft zu steigern.

Den positiven Trend will das Unternehmen nutzen und treibt den Expansionskurs weiter voran. Neben der neuen 10.000 Quadratmeter große Flagship-Store in München, der am 10. Oktober 2013 eröffnet wird, sind eine Reihe weiterer Standorte geplant. Hierbei will sich SportScheck nun auch auf mittelgroße Städte mit rund 100.000 Einwohnern konzentrieren. Das neue „SportScheck kompakt“ Vertriebskonzept wird im Juni in Reutlingen auf 1.200 Quadratmetern seine Premiere feiern. Darüber hinaus will SportScheck sich stärker im „zweiten Gesundheitsmarkt“ etablieren und setzt mit einem neu angelegten SportScheck Coaching Programm auf den Trend Healthstyle. „Wir sind sportlicher Lebensbegleiter und begeistern Menschen für den Sport. Als Sport-Spezialist veranstalten wir mit Leidenschaft Stadtläufe, Outdoor- und Winter-Events und inspirieren unsere Kunden zu neuen Sportarten“, fasst Stefan Herzog, Sprecher und Mitglied der Geschäftsführung, das SportScheck Konzept zusammen.

Foto: SportScheck