Das Erfolgsgeheimnis des orangefarbenen Sportartikelhändlers: Mehr Läden = Mehr Umsatz. Im letzten Geschäftsjahr steigerten die Münchner ihren Umsatz voraussichtlich auf über 400 Mio. Euro, mit mehr Filialen soll das Wachstum auch in Zukunft gesichert werden.

SportScheck_Filiale_Duesseldorf_Zeichnung

3.500 qm im Düsseldorfer Kö-Bogen

SportScheck_Filiale_Kassel_Zeichnung

2.400 qm in Kassel

Die SportScheck GmbH wird nach vorläufigen Berechnungen den Bruttojahresumsatz für das Geschäftsjahr 2011/12 von 386 Mio. Euro um 6% auf 408 Mio. Euro steigern können. Das ist zwar prozentual weit weniger als im Vorjahr als das Unternehmen um 20% wuchs, jedoch deutlich besser als der Branchentrend, der eindeutig negativ war. Nicht zuletzt hat SportScheck das Wachstum seinem zügigen Expansionstempo zu verdanken. Am 22. März eröffnet die nächste Filiale in Braunschweig und 2013 ist ein Riesen-Flagship in München geplant. Zwei weitere Filialen sollen 2014 in Düsseldorf und Kassel hinzukommen. Der orangefarbene Händler wird dann in der Bundesrepublik mit über 18 Filialen vertreten sein.

„Expansionskurs bleibt ein Erfolgskurs“

„Wir sehen enormes wirtschaftliches Potenzial. Das wollen wir nutzen“, sagt SportScheck Geschäftsführer Stefan Herzog. In Düsseldorf hat sich das Unternehmen einen 3.500 Quadratmeter großen Standort im Kö-Bogen gesichert. In Kassel wird es ebenfalls einen Neubau in bester Innenstadtlage am Königsplatz 40 beziehen und auf drei Etagen sein Sortiment anbieten.

Wi immer setzt das Unternehmen dabei auf einen integrierten Multichannel-Ansatz, bei dem Kunden über iPad-Terminals das gesamte Sortiment des Händlers noch im Geschäft nach bestimmten Artikeln durchforsten und bestellen können. „Wir setzen Maßstäbe in Sachen Einkaufserlebnis, Beratung und Service“, fasst Herzog das Erfolgskonzept zusammen.

Fotos: SportScheck