Riders in the storm 2.0: Der Düsseldorfer Anbieter für Motorrad-Bekleidung und –zubehör kriegt auch dieses Mal wieder die Kurve. Der vorläufige Insolvenzverwalter hat einen spanischen Investor aufgetan, der alle operative Einheiten und fast alle Auslandstöchter übernehmen will.

Hein Gericke will mit spanischen Investor frisch durchstarten

Auch die zweite Insolvenz von Hein Gericke wird wohl glimpflich ausgehen. Das Unternehmen hatte einige Tage vor Weihnachten, am 16. Dezember, beim Düsseldorfer Amtsgericht einen Insolvenzantrag (AZ: 500 IN 247/13) gestellt und konnte noch vor dem Heiligen Abend Entwarnung geben. Ein spanischer Investor will alle operative Einheiten der Hein Gericke Deutschland GmbH sowie alle Auslandstöchter, außer Großbritannien, erwerben. Der namentlich nicht genannte Käufer verfügt über langjährige und internationale Erfahrung in der Motorrad-Branche sowie eigene Produktionsstätten, heißt es in der Mitteilung. Die Übernahme soll mit Eröffnung der Insolvenz, voraussichtlich Mitte bis Ende Januar 2014, wirtschaftlich wirksam werden. Der Investor beabsichtigt, möglichst viele Shops im In- und Ausland sowie die Mitarbeiter“ zu übernehmen, um das Unternehmen wieder zu alter Stärke zurückzuführen und kontinuierlich weiter zu wachsen. Die Marke soll dabei weiter internationalisiert werden. Die 16 Shops in Großbritannien sollen geschlossen werden.

Hein Gericke betreibt in Deutschland 54 Shops und mehr als 50 weitere in anderen europäischen Ländern. Zusätzlich beliefert der Onlineshop Kunden in 39 Ländern auf vier Kontinenten.

Foto: Hein Gericke