Der Darmstädter Schuhhändler übernimmt vier Filialen des in die Insolvenz gegangenen Erlangener Tradtionsschuhhändlers. Weiterbetrieben werden zwei Filialen in Erlangen sowie eine in Regensburg und in Ansbach.

Vier Filialen von Mengin werden unter dem Dielmann-Dach weitergeführt

Vier Filialen von Mengin werden unter dem Dielmann-Dach weitergeführt

Zum 1. Mai hat die Dielmann-Gruppe vier Filialen der insolventen Schuh Mengin GmbH übernommen. Die Filialen in Erlangen, Regensburg und Ansbach sollen unter dem regional bekannten Markennamen „Mengin“ fortgeführt werden. Zuvor hatte Mengin die Schließung der anderen acht der vormals zwölf Filialen bekanntgegeben.

Gemeinsam mit dem Mengin-Geschäftsführer Andreas Mengin, dem Insolvenzverwalter Dr. Dean Didovic hat die Dielmann-Geschäftsführung um Markus und Thomas Dielmann ein zukunftsfähiges Konzept für die vier weiterbestehenden Filialen erarbeitet. So werden die zentralen Aufgaben sowie die Logistik zukünftig über die Dielmann-Gruppe abgewickelt. „Wir werden für die Mitarbeiter der von uns übernommenen Mengin Filialen ein verlässlicher Arbeitgeber sein. Von den Standorten, für die es uns gelungen ist, ein tragfähiges Konzept zu erarbeiten, sind wir überzeugt und werden dort ein modernes und zukunftssicheres Schuhandelskonzept umsetzen“, verspricht Markus Dielmann.

„Die ertragsstärksten Filialen in Erlangen und Ansbach zeichneten alleine für 100 Arbeitsplätze und 40 Prozent des Umsatzes verantwortlich. Auf deren Erhalt haben wir uns konzentriert – letztlich erfolgreich“, freut sich der Insolvenzverwalter Didovic über die Teilrettung des Traditionshändlers.

Die Dielmann-Gruppe betreibt unter den Namen dielmann und Sporthübner aktuell 45 Fachgeschäfte und zählt damit zu den führenden, inhabergeführten Handelsunternehmen in Deutschland.

Foto: Schuh Mengin