Sontag und Storck für Woolmark Prize nominiert
Chancen auf den Gewinn des internationalen Designpreises: Die beiden Designer Michael Sontag und René Storck stellen sich der Jury neben weiteren europäischen Designern im regionalen Finale im Juli. Die beiden Gewinner der regionalen Preisverleihung ziehen dann in das internationale Finale.
Im Jahr 1954 wurde der erste Woolmark Prize an Karl Lagerfeld und Yves Saint Laurent vergeben
Michael Sontag und René Storck wurden von einer Jury für das regionale Finale des Woolmark Prize nominiert. Im Juli stellen sie sich ihren Konkurrenten bei der regionalen Preisverleihung. Bis dahin haben sie die Aufgabe, Skizzen für eine Capsule Kollektion aus Merinowolle zu entwerfen sowie sechs komplette Outfits zu entwickeln. Dabei werden sie finanziell von Woolmark unterstützt.
Im Finale des Designpreises treffen dann die Gewinner der regionalen Preisverleihungen auf je zwei Designer aus Europa, den USA, Australien, China und Indien. Der Gewinner des internationalen Finales darf sich auf ein Preisgeld in der Höhe von 79 000 Euro freuen. Damit soll die nächste Modenschau finanziert werden. Zudem sind Kooperationen mit führenden Einzelhändlern im Gewinn enthalten: Eickhoff in Düsseldorf, Harvey Nichols in Großbritannien, Lane Crawford in China sowie Bergdorf Goodman in den USA.
Der Preis wird von Verbänden wie dem British Fashion Council, Council of Fashion Designers America und der Premsela Foundation getragen. In der Jury sitzen unter anderem Christiane Arp, Chefredakteurin der deutschen Vogue, Franca Sozzani und Narciso Rodriguez.
Mit dem Award möchte Woolmark außergewöhnliche aufstrebende Designer weltweit unterstützen. Die AWI Australian Wool Industry fördert zahlreiche Designer-Programme. Schon beim International Wool Sekretariat (IWS) Design Award in den 1950er-Jahren gewannen die beiden noch unbekannten Designer Karl Lagerfeld und Yves Saint Laurent den begehrten Preis.
Foto: The Woolmark Company







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