Schiesser-Deal ist finalisiert
Alles auf Anfang: Der Unterwäschehersteller aus Randolfzell ist auf einen Schlag schuldenfrei. Die Übernahme durch den israelischen Textilkonzern Delta Galil wurde vom Kartellamt abgesegnet. Damit kann nun ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte geschrieben werden.
Schiesser lässt die Insolvenz endgültig hinter sich
Das Bundeskartellamt hat grünes Licht gegeben. Damit hält nun der aus Tel Aviv stammende Konzern Delta Galil sämtliche Aktien am deutschen Feinripphersteller Schiesser. Durch die Überweisung des Kaufpreises in Höhe von 68 Mio. Euro kann Schiesser alle Gläubigerforderungen, die nach der Insolvenz bestanden, befriedigen, teilte das Unternehmen mit. Die Auszahlung soll in den nächsten Wochen erfolgen.
Der Aufsichtsratsvorsitzende und ehemaliger Insolvenzverwalter Volker Grub kann damit die Restrukturierung des Unternehmens für abgeschlossen erklären. Schuldenfrei und mit neuer Stärke im Rücken kann das Traditionsunternehmen aus Randolfzell ein neues (hoffentlich erfolgreicheres) Kapitel in der Unternehmensgeschichte aufschlagen.
Delta Galil hatte Anfang Mai einen Übernahmevertrag für Schiesser unterschrieben. Damit wurde der vielfach avisierte Börsengang hinfällig. Mit Hilfe der Israeliss soll die Marke breiter und internationaler aufgestellt werden.
Foto: Schiesser







Erfreuliche Nachricht! Ist immer sehr schade wenn Traditionsmarken von der Bildfläche verschwinden müssen.