Retourenquote im Online-Handel liegt bei rund fünf Prozent
Die deutschen Online-Händler können im Zusammenhang mit dem Weihnachtsgeschäft kaum einen Anstieg der Rückgaben verzeichnen. Der ECC-Konjunkturindex des Instituts für Handelsforschung zeigt jedoch, dass die erwarteten Rückgaben im Online-Handel höher sind als im stationären Handel.
Die erwarteten Retouren sind im Online-Handel höher als im stationären Handel. Dies zeigt der ECC-Konjunkturindex des Instituts für Handelsforschung (IFH) Köln. Während 40 % der befragten Online-Händler mit einer Retourenquote von durchschnittlich fünf Prozent rechnen, erwartet nur jeder fünfte Händler im stationären Handel Rückgaben. Trotzdem können die Online-Händler im Zusammenhang mit dem Weihnachtsgeschäft kaum einen Anstieg der Retouren verzeichnen. Auch wenn sie deutlich über denen des stationären Handels liegt, weicht die erwartete Retourenquote im Januar kaum von denen der anderen elf Monate ab.
„Das Retourenverhalten der Konsumenten ist stark von der Warengruppe abhängig. Während Modehändler tendenziell höhere Rücksendequoten verzeichnen, liegen diese beispielsweise bei Büchern im niedrigen Bereich“, so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln. Die Mehrheit der befragten Online-Shopper (72,6 %) gab an, durchschnittlich weniger als 25 Prozent der Bestellung zurückzusenden. Jeder Zehnte retourniert hingegen 75 bis 100 Prozent der bestellten Ware. Auch die Frequenz gibt keinen Anlass zur Sorge: Lediglich 1,7 % der Online-Shopper machen bei einer Bestellung von ihrem Rückgaberecht Gebrauch.
Nachdem der Jahresstart deutlich besser verlief als im Vorjahr, zeigen sich die Online-Händler für die Umsatzentwicklung der kommenden zwölf Monate weiterhin sehr optimistisch. Knapp 47 % gehen davon aus, dass sich die Online-Umsatzentwicklung zukünftig verbessern wird. Rund 40 Prozent rechnen mit einer gleichbleibenden Geschäftslage.
Foto: Otto (Pressefoto)








Kommentare
Keine Kommentare bisher.