Reno kurz vor Verkauf
Unterschriftsreif! Der Osnabrücker Schuhfilialist steht kurz vor der Übernahme durch bislang noch unbekannte Käufer. Der Mutterkonzern Hamm Reno Group befindet sich aktuell in finalen Abstimmungsgesprächen - die Füller liegen schon bereit.
Reno soll wohl bald die Besitzer wechseln
Bereits seit letztem Sommer steht Deutschlands zweitgrößte Schuhkette (mehr oder weniger offiziell) zum Verkauf und offenbar sind die Verhandlungen nun kurz vor dem Durchbruch. Man befinde sich in „finalen Abstimmungsgesprächen“, erklärte ein Sprecher der hinter Reno stehenden Hamm Reno Group (HR Group) gestern gegenüber der DPA. Wenn alles glatt läuft, könne der Vertrag nach Möglichkeit noch diese Woche unterschrieben werden.
Um den oder die Käufer wird noch ein Geheimnis gemacht; es wird gemunkelt, dass es sich um zwei Finanzinvestoren handeln soll. Dieses Gerücht wurde bislang offiziell nicht bestätigt.
Reno ist mit mehr als 500 Filialen in zehn europäischen Ländern präsent und betreibt einen länderübergreifenden Onlineshop. Die HR Group produziert und vertreibt Schuhe der Marken Sansibar, bama oder Chiemsee und bietet dem Einzelhandel als Wholesale-Partner neben dem Vertrieb von Schuhen auch Service-Dienstleistungen wie Shop-Konzepte, Logistik und Marketing an. Insgesamt setzt die Gruppe, die je zur Hälfte dem ehemaligen Metro-Manager Siegfried Kaske und der Familie Hamm gehört, zuletzt rund 600 Mio. Euro um.
Foto: Reno







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