René Lezard: Auf dem richtigen Weg
Rote Zahlen für den Erfolg! Die Strategie des Modeanbieters aus Schwarzach am Main scheint sich auszuzahlen. Zwar steigt der Umsatz nur leicht, aber das operative Ergebnis bleibt trotz deutlich gestiegener Marketingaufwendungen positiv. Die Investitionen sollen sich aber langfristig auszahlen.
René Lezard investiert und hofft davon, zu profitieren
Heinz Hackl, Sprecher der Geschäftsführung der René Lezard Gruppe, sieht sich mit seiner Unternehmensstrategie auf „dem absolut richtigen Weg“. Mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2013/14 war er zufrieden: „Aufgrund der deutlichen Steigerung unserer Marketingaufwendungen sowie der Investitionen in Verkaufsflächen und unseren Onlineauftritt, welche stets Teil unserer kommunizierten Wachstumsstrategie waren, hatten wir ursprünglich sogar mit einem höheren Verlust gerechnet“, sagt er und meint damit, dass die Gruppe nach dem kleinen Gewinn von 0,18 Mio. Euro in 2012/13 nun in die roten Zahlen gerutscht ist. Der Konzernverlust belief sich auf 1,3 Mio. Euro. Jedoch war das operative Ergebnis mit 0,4 Mio. Euro weiterhin positiv. Der Umsatz verbesserte sich von 52,2 Mio. auf 52,6 Mio. Euro zwar nur leicht, aber die Rohertragsmarge lag mit einem Wert von 60,2% deutlich über dem Vorjahr, ebenso wie der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit, der sich von 0,8 Mio. auf 3,2 Mio. vervierfachte.
Insgesamt investierte René Lezard im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 1,5 Mio. Euro, die hauptsächlich in neue Shop-Einrichtungen und die Einführung eines neuen Onlinestores flossen, und der Marke so zu mehr Standing im Markt verhelfen sollen: „Wir schaffen so die Grundlage, um mittelfristig unseren Umsatz und das Ergebnis nachhaltig ausbauen zu können. Daher sind wir nach zwei Jahren mit leicht positivem Ergebnis bewusst in die Verlustzone gegangen“, begründet Hackl den Schritt.







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