Rena Lange sagt endgültig Tschüss!
…oder doch nicht: Das Münchner Modeunternehmen stellt nach fast 100 Jahren nach Gründung den Betrieb ein. Nach dem Insolvenzantrag stellt das Unternehmen nun seine operativen Aktivitäten ein. Der Markenname könnte allerdings noch eine Zukunft haben.
Schon in den vergangenen Monaten bahnte sich das endgültige Aus an, doch nun wird es traurige Gewissheit. Das auf Pret-a-porter- und Couture-Mode spezialisierte Traditionsunternehmen aus der bayerischen Hauptstadt Rena Lange eröffnet den finalen Räumungsverkauf und stellt den Betrieb nach fast 100 Jahren ein. Zwar habe es vor Weihnachten noch Gespräche mit Investoren gegeben – „Leider ohne Erfolg“, resümiert Insolvenzverwalter Christian Gerloff.
Im September 2014 hatte das Modehaus einen Insolvenzantrag gestellt. Grund dafür waren Liquiditätsengpässe bei laufenden Umbaumaßnahmen des Unternehmens sowie im operativen Geschäft. Aktuell sind von den ursprünglich 120 Beschäftigten nur noch etwa zehn Mitarbeiter im Unternehmen. Die insgesamt fünf eigenen Läden werden geschlossen, einer davon in London. Was mit den sechs Franchise-Shops werden soll, steht noch nicht fest.
Derzeit laufen Gespräche mit Interessenten über den Verkauf der Markenrechte, Schnittmuster und Lizenzen. Ein Interessent soll sogar Pläne für einen Relaunch der Marke vorgelegt haben.
Foto: Rena Lange








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