Das Florentiner Modehaus hat in 2011 neue Rekorde geschrieben. Der Nettogewinn verbesserte sich um knapp 70 Prozent, während die Umsätze um über 26 Prozent stiegen. Alles in allem: ein super Jahr.

Respekt: Salvatore Ferragamo verbucht ein flächenbereinigtes Wachstum von über 16%

Das italienische Modehaus Salvatore Ferragamo hat in 2011 einen Umsatz von 986,4 Mio. Euro verbucht, das sind 26,2% mehr als im Vorjahr, das übrigens auch schon ganz exzellent verlief. Wie das Unternehmen aus Florenz mitteilte, wurde der Zuwachs über alle Regionen (außer Japan), Vertriebskanäle und Produktgruppen erzielt. In der Region Asien/Pazifik kletterten die Umsätze um 33,5% auf 357,7 Mio. Euro, wobei der Absatz in China mit einem Wachstum von mehr als 44% besonders stark zulegte. In Europa und Nordamerika verbuchte Ferragamo ein Plus von 30,8% bzw. 27,2%. Das Retail-Network mit 232 direkt betriebenen Stores konnte auf like-for-like-Basis um respektable 16,4% zulegen. Insgesamt belief sich der Retailumsatz auf 658,3 Mio. Euro. Wholesale- und Travel Retail legten um 40% auf 313,1 Mio. Euro zu. Besonders gefragt waren Schuhe (+32,6%), Handtaschen und Lederwaren (+26,8%), die zusammen knapp drei Viertel des Gesamtumsatzes des Florentiner Modehauses stellen.

Erfreulicher noch entwickelten sich die Finanzkennzahlen jenseits der Umsätze – und das trotz der Kosten für den Börsengang und erhöhte Kommunikations- und Marketingaufwendungen: Das EBITDA stieg um 62,4% auf 183,7 Mio. Euro. Der Nettogewinn verbesserte sich um 69,8% auf 103,3 Mio. Euro.

Die Umsatzzahlen der ersten Monate “rechtfertigen die Erwartungen auch in 2012 ein deutliches Wachstum zu verzeichnen”, sofern nicht sehr ungünstige Marktbedingungen die Situation verändern.

Foto: Salvatore Ferragamo