Phantastisches Halbjahr für Prada
Auch wenn andere Luxusmarken in einigen Regionen Wachstumsschwäche zeigen, scheint das Mailänder Modehaus wie beflügelt: Im ersten Halbjahr 2012 legten die Umsätze erneut um mehr als ein Drittel auf 1,55 Mrd Euro zu. Ein neues Rekordjahr ist wahrscheinlich.
Prada macht mittlerweile 80% des Umsatzes in eigenen Läden
Die Prada Group nach vorläufigen Ergebnissen in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres (Stichtag: 31. Juli) ein Umsatzplus von 36,5% auf 1,547 Mrd. Euro verbuchen können. Damit bleibt der italienische Konzern, der seit 2011 an der Hongkonger Börse gelistet ist, weiter auf ungebremsten Wachstumskurs. Das Wachstum wurden von den beiden Kernmarken Prada und Miu Miu befeuert, die um 40,5% bzw. 23,6% zulegten. Wachstumstreiber war wie schon in der Vergangenheit der eigene Retail, der mittlerweile mit 1,229 Mrd. Euro mehr als 80% zum Gesamtumsatz beiträgt. Während der Umsatz in den über 414 eigenen Läden (um 47,2% kletterte, gab es im Wholesale-Kanal ein Plus immerhin knapp 5%. Flächenbereinigt lag der Zuwachs bei 19%, von Dezember 2011 bis Juli 2012 eröffnete das Unternehmen insgesamt 28 neue Stores.
Regional betrachtet konnte Prada überall deutlich zulegen. Selbst im Heimatland Italien, das momentan durch die Euro-Schuldenkrise arg mitgenommen ist, gab es Zuwächse von über 21%. Im Rest von Europa stiegen die Erlöse um 37%, in Asien/Pazifik um 45%, in Amerika um 31% und in Japan um 34%.
CEO Patrizio Bertelli zeigte sich sehr zufrieden mit diesen Ergebnissen, die in Zeiten von wirtschaftlicher Unsicherheit ein Zeichen dafür sind, dass Prada für sein „unermüdliches Bestreben nach Stil und Qualität“ belohnt wird.
Foto: Prada







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