Orwell mit neuem altem Investor
Die insolvente Giacomo Bekleidung GmbH hat einen Investor gefunden, der die Marke Orwell retten wird. Der Retter ist eine Investorengruppe, zu der auch der Giacomo-Gründer Gerd Wünsch gehört.
Neuer starker Auftritt: Orwell wird es weiterhin geben
Der Optimismus, den die Insolvenzverwalter von der Rechtsanwaltskanzlei Hack Hoefer noch Anfang Juni ausgestrahlt haben, als sie von neue Kollektionen und interessanten Investorengesprächen berichteten, war nicht unberechtigt gewesen. Die Giacomo Bekleidung GmbH, die im März Insolvenz anmelden hatte müssen, hat nun einen neuen Investor gefunden.
Der neue Eigentümer ist die ISIS Fashion GmbH i.G., die ab dem 1. September die Geschäfte von Orwell übernehmen wird. Hinter ISIS Fashion steht neben dem Giacomo-Gründer Gerd Wünsch auch der Unternehmer Ulrich Beck, der mit seiner Beck-Gruppe bereits Beteiligungen aus den Bereichen Fulfillment und Online-Business hält.
Gerd Wünsch soll zukünftig die Bereiche Design, Markenführung und Produkte verantworten, während Ulrich Beck die kaufmännische Leitung übernehmen wird. Die Hack Hoefer Rechtsanwälte Tobias Hoefer und Marc Schmidt-Thieme, die Orwell in der Insolvenz betreuten, glauben die richtigen Investoren gefunden zu haben: Hinter der ISIS Fashion stehen „erfahrene Manager und Unternehmer, die aus der Textilwirtschaft kommen und daher dem künftigen Geschäftsbetrieb und der Marke Orwell nicht nur finanziell neue Impulse geben können“, erklärten die Anwälte.
Der neue Investor will fast alle 70 Arbeitsplätze am Standort Ubstadt-Weiher erhalten. Seit der Insolvenz im März wurde der Betrieb hatten die Insolvenzverwalter den Betrieb nahtlos weitergeführt, u.a. wurden die Produktlinien „Pants by Orwell“ und „Orwell Selected Styles“ für die Saison Frühjahr/Sommer 2011 planmäßig ausgeliefert.
Foto: Orwell






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