Nicht in unsicheren Gewässern: Levi’s will umweltfreundlicher arbeiten und plant dafür knapp ein Drittel Wasser bei der Denim-Produktion zu sparen. Bereits 2011, sollen die ersten Water

Vorbildlich: Statt am Stoff zu sparen, spart Levi's künftig Wasser

“Wasser marsch!” war bisher die Devise bei der Produktion von ausgewaschenen Jeansmodellen. Levi’s möchte nun am Trend für umweltschonend hergestellte Mode partizipieren und plant für die Herstellung der beliebtesten Modelle durchschnittlich bis zu 28% Wasser einzusparen. Bei einigen Produkten sollen sogar 96% des Wasserverbrauchs eingespart werden.  Water<less nennt Levi’s die neue Herstellungsart, die bereits 2011 mit den ersten “wenig verwässerten” Produkten auf den Markt kommen soll. Das neue Verfahren soll für die 501, 511, 514 sowie für die Herstellung des Trucker-Jackets angewandt werden. Geplant sind zunächst etwa 1,5 Mio. Paar Jeans.

Das Unternehmen beschrieb, dass bei den traditionellen Herstellungsverfahren Denim-Produkte im Schnitt drei- bis zehnmal gewaschen und im Durchschnitt ganze 42 Liter Wasser benötigt werden. Zukünftig soll durch die Komprimierung auf einen einzigen Waschgang, die Verwendung von Ozon sowie den Verzicht von Wasser beim „Stonewashing”, das ab sofort trocken vollzogen werden soll, jede Menge Wasser gespart werden. Insgesamt könnten so weltweit über 16 Mio. Liter Wasser eingespart werden. Dabei soll sich das Finishing “unglaublich” gut anfühlen, verriet Carl Chiara, Levi’s Director für Brand Concepts & Special Projects in einem Post auf der Unternehmensseite.

Bis Herbst 2011 soll die Zahl der Levi’s Produktionsstätten und Zulieferer, die in das Water<Less Verfahren nutzen, stark ausgeweitet werden.

Foto: Levi’s