Der weltgrößte Sportartikelhersteller will nachhaltiger werden: Umweltbilanz und Arbeitsbedingungen bei den Zulieferern sollen weiter verbessert werden. Dazu veröffentlichte der Konzern jetzt einen Nachhaltigkeitsbericht.

Nachhaltigkeit zählt mittlerweile zum Kerngeschäft bei Nike

Die Nike Inc. möchte auch in Zukunft einen Schwerpunkt auf das Thema Nachhaltigkeit legen. “Nike ist weltweit für seine innovativen Produkte bekannt, und Nachhaltigkeit ist immer mehr zu einem Kernbereich unseres Geschäftsmodells geworden”, erklärt Konzernchef Mark Parker.

“Wir haben kontinuierlich in die Verbesserung der Arbeitsbedingung und die Verringerung der Umweltbelastungen sowohl im Konzern selbst als auch bei Zulieferern investiert und dabei im Laufe des vergangenen Jahrzehnts große Fortschritte gemacht”, so Mark Parker weiter. Erste Maßnahmen diesbezüglich hatte der Konzern bereits 2001 eingeleitet. Nun können schon erste Erfolge verbucht werden.

Es geht allerdings weiter: Mit dem “Manufacturing Index” will Nike künftig seine Zulieferer bewerten, um die Bedingungen so weiter zu verbessern. Dabei werden sowohl Qualität, Pünktlichkeit und Kosten, aber auch Umweltfreundlichkeit und Arbeitsbedingungen beurteilt.

Diese werden dann in einem eigenen Bewertungssystem, dem “Sourcing & Manufacturing Sustainability Index” (SMSI) untersucht. Nach einer zweijährigen Entwicklungsphase und einem erfolgreichen Pilotprogramm wird der SMSI schließlich auf die gesamte Lieferkette von Nike Inc. angewandt.

Der weltgrößte Sportartikelhersteller verfolgt dabei diverse Ziele: Bis 2020 will Nike nur noch mit Zuliefern arbeiten, die bezüglich der Arbeitsbedingungen bestimmten Kriterien des Indizes entsprechen. Darüber hinaus sollen der CO2-Ausstoß pro Produkt bis 2015 gegenüber dem Niveau von 2011 um 20 Prozent, der Wasserverbrauch um 15 Prozent und die anfallenden Abfälle um 10 Prozent reduziert werden.

Foto: Nike