Modeschauen-Clash könnte sich in Wohlgefallen auflösen
Im Kampf der Titanen der Modewelt scheint sich nun ein Kompromiss abzuzeichnen. Die Modewochen von New York, Mailand, Paris und London rücken terminlich und inhaltlich dichter zusammen.
Durchblick verloren? Die Kalender von Anna Wintour und Co. könnten im nächsten September ganz schön durcheinander geraten - final ist noch nix
Der Knatsch um die Frühjahr/Sommer Schauen 2013 der Big Four scheint beigelegt zu sein. New York, die den Reigen traditionell eröffnen, hatte seinen Termin um fünf Tage nach hinten, auf den 13. bis 20. September 2012 verschoben. Sehr zum Ärger der Mailänder Modewoche, deren Termin sich damit überschnitten hätte. Daher hatten sie ihren Termin ebenfalls nach hinten, auf den 19. bis 25. September 2012, verschoben, was zu Konflikten mit der Londoner Fashion Week führte.
Nun haben die Veranstalter der New Yorker Modewoche auf Vorschlag von Diane von Fürstenberg, der Präsidentin des Council of Fashion Designers of America (CFDA) eingewilligt, ihren Termin auf den ersten Donnerstag im September zu verlegen. Danach sollen London, Mailand und Paris nacheinander folgen. Im Gegenzug sollen die Italiener akzeptieren, dass in 2013 und 2014 die New Yorker Modewoche am zweiten September Donnerstag beginnt (12.09.2013 und 11.09.2014). Das Board der Camera Nazionale della Moda Italiana stimmte dem zu, wenn die New Yorker Modewoche nicht länger geht als bis zum 18.09.2013 bzw. 19.09.2014 dauert, damit London einen Tag mehr für die Präsentation der Herrenkollektionen hat. Außerdem muss Paris mit der Lösung einverstanden sein und nach Mailand präsentieren, 2013 am 2. Oktober und 2014 am 1. Oktober. Die Mailänder warten nun auf Feedback von den anderen drei großen Städten.







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