Marc O’Polo: Schon wieder so gut wie nie
Das oberbayrische Modeunternehmen hat das Geschäftsjahr 2011/12 mit einem neuen Rekordumsatz abgeschlossen. Der Markenumsatz stieg um neun Prozent auf mehr als 400 Mio. Euro. In Zukunft soll die erfolgreiche Expansionsstrategie weiter fortgesetzt werden.
Marc O'Polo setzt verstärkt auf neue Läden, insbesondere im Ausland
Die Marc O’Polo AG ist auf einem guten Weg, bis 2020 die 500 Mio. Euro Marke zu knacken. Der Modeanbieter aus Stephanskirchen vermeldet erneut Rekordumsätze für das Geschäftsjahr 2011/12, das am 31. Mai endete. Der Umsatz soll nach vorläufigen Zahlen um 8,8% auf 346 Mio. Euro gestiegen sein. Im Vorjahr erlöste das Unternehmen 318 Mio. Euro. Ergebniszahlen wurden nicht veröffentlicht.
Ebenfalls erfreulich entwickelten sich die Markenumsätze – die Umsätze der gesamten Unternehmensgruppe (also auch des mittlerweile eigenständigen Ablegers Campus und Marc O’Polo Shoes) einschließlich der Lizenzeinnahmen – verbesserten sich um 9,2% von 370 Mio. Euro auf 404 Mio. Euro. Dabei konnte Marc O’Polo die Internationalisierung weiter vorantreiben: Mittlerweile werden 29% des Umsatzes außerhalb von Deutschland erlöst. Während der Großhandel das wichtigste Vertriebssegment bleibt, konnte das Retailgeschäft kräftig zulegen.
Marc O’Polo will auch in Zukunft im In- und Ausland expandieren. Dabei soll vor allem weiteres Wachstums durch weitere Vertikalisierungsbemühungen und eigene Stores generiert werden. Vor allem in der BeNeLux-Region, Frankreich, Polen und Russland sieht man großes Wachstumspotential. Im laufenden Jahr will das Unternehmen an die Zuwachsraten der vergangenen Jahre anknüpfen und rechnet erneut mit Zuwächsen im hohen einstellige bzw. niedrigen zweistelligen Bereich.







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