Lidl beweist Fairness
Einer der Guten? Der Discounter verkauft seit gestern Frühjahrsmode aus ausschließlich Fairtrade-zertifizierter Baumwolle. Kunden können sofern sie wollen die Herkunft ihres Kleidungsteils nachverfolgen.
Lidl zeigt Initiative und stellt teilweise auf Fairtrade um
Warum das eine Meldung wert ist? Immerhin gehörte Lidl 2012 mit einem Umsatz von 1,033 Mrd. Euro nur für Bekleidung* zu einem der Top-10-Textilhändler Deutschlands. Dass so ein „Schwergewicht“ in all seinen über 3.300 Filialen die gesamte (allerdings nur 8-teilige) Frühjahrskollektion aus zu 100% aus zertifizierter Fairtrade-Baumwolle anbietet, ist schon erwähnenswert.
Kunden können anhand eines Fairtrade-Codes die Herkunft der Jeggings, Tuniken und Shirts nachvollziehen. So stammt die Jeggings der Lidl-Marke Esmara von Kleinbauern in Indien, die ihre Baumwolle nach den Faitrade-Kriterien anbauen und dabei vom Fairen Handel profitieren.
2008 stand die Lidl-Unternehmensgruppe wegen der unmenschlichen Arbeitsbedingungen in den Zuliefererbetrieben in Bangladesch unter starken Beschuss durch die Organisation Clean Clothes Campaign. Seit dem engagiert sich der Konzern unter dem Motto „Auf dem Weg nach Morgen“ um eine kontinuierliche Verbesserung im sozialen und ökologischen Bereich.
* Ein Ranking gibt es hier
Foto: Lidl





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