Heiße Wäsche für Fernost: Die Wäschemarke aus dem Hause der Hamburger Otto Group wird jetzt in China vertrieben. Über eine chinesische Plattform sollen zunächst die Kunden auf Lascana aufmerksam gemacht werden und dann auf den eigenen Internetauftritt gelenkt werden.

So könnte der Online-Shop von Lascana auch in China aussehen

So könnte der Online-Shop von Lascana auch in China aussehen

Die Otto Group dringt mit ihrem Dessous- und Bademodenlabel Lascana in den chinesischen Einzelhandel ein. Sowohl auf der Plattform T-Mall als auch im eigenen Online-Shop werden die Kollektionen ab sofort vertrieben. Dass Lascana nun auch in Fernost zu haben ist, liegt für Otto-Vorstand Hanjo Schneider auf der Hand: „Die neue Mittelschicht in China ist einfach zu interessant. Wir sprechen hier von mehreren Hundert Millionen Konsumenten.“ Der angepeilte Umsatz liege dabei im einstelligen Millionenbereich. „Wir fangen klein an, sind aber in der Lage, schnell zu investieren, wenn es gut läuft.“, so Schneider weiter.

Erstmal sollen die Wäscheteile von Lascana nur online angeboten werden. Zwar gibt es auch Flagship-Stores im Reich der Mitte, „aber sie sind eher Marketingwerkzeuge“, so Schneider. Über die chinesische Plattform T-Mall will Otto die Marke zunächst bekannter machen und Kunden von dort aus auf die eigene Seite lenken, auf der ein größeres Sortiment angeboten wird.

Foto: Lascana