KiK plant mehr als 100 kroatische Filialen
Ostbewegung: Der Textildiscounter aus Bönen orientiert sich ostwärts nach Kroatien. Im September eröffnet dort die erste Filiale, hundert weitere sollen zeitnah folgen.
Der Textildiscounter KiK setzt seine (Ost-)Europa-Expansion weiter fort und gab diese Woche bekannt, Anfang September die erste KiK-Filiale in Kroatien zu eröffnen. In dem osteuropäischen Land sieht die Geschäftsleitung großes Potential und plant, das Filialnetz auf 100 Standorte auszubauen. „Wir sehen unseren Markteintritt optimistisch. Kroatien ist eine aufstrebende Wirtschaft. Wir freuen uns auf die Herausforderung, das KiK-Konzept in einem weiteren Auslandsmarkt zu etablieren und neue Kunden davon zu überzeugen, dass Mode und Textilien des täglichen Bedarfs nicht teuer sein müssen”, erklärt Dr. Michael Arretz, Geschäftsführer für Nachhaltigkeitsmanagement, Qualität und Unternehmenskommunikation bei KiK.
Das operative Geschäft soll über eine kroatische Tochtergesellschaft geführt werden. Mit dem Markteintritt nach Kroatien ist KiK außer im Heimatmarkt Deutschland in mittlerweile sechs, meist osteuropäischen Auslandsmärkten (Österreich, Tschechien, Slowenien, Ungarn und die Slowakei) vertreten. Derzeit liegt die Zahl der Filialen bei mehr als 3.000 – mittelfristig soll die Zahl der Standorte auf 5.000 steigen. Wachstumspotential biete dabei insbesondere das internationale Geschäft. 2010 erwirtschaftete das Handelsunternehmen einen Umsatz von weit mehr als 1 Mrd. Euro.
Foto: KiK Textilien und Non-Food GmbH



KIK lässt unter menschenverachtenden Umständen im Ausland Kleidung produzieren. Zu sehen in der ARD-Dokumentation “Die KIK-Story”:
https://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5063630