Kaufhof macht weitere vier Filialen dicht
Weniger ist mehr, zumindest unterm Strich: Nach der Schließung von drei Filialen im letzten Geschäftsjahr, sollen 2012 vier weitere unprofitable Häuser schließen. Betroffen sind die Standorte Köln-Kalk, Oberhausen, Nürnberg und Gießen.
Ohnehin kein Kundenmagnet: Galeria Kaufhof in Köln-Kalk wird im Laufe des nächsten Jahres mit anderen Filialen geschlossen
Die Metro-Tochter Galeria Kaufhof ist weiter auf Spar- und Sanierungskurs und plant vier weitere Filialen zu schließen. Am Samstag teilte der Kölner Warenhauskonzern mit, die Standorte Köln-Kalk, Oberhausen (Marktstraße), Gießen und Nürnberg (Aufseßplatz) bis Mitte 2012 zu schließen.
Zu diesem Zeitpunkt laufen auch die Mietverträge aus. Außerdem seien die vier Filialen nicht profitabel, da sich die Marktbedingungen und das Umfeld an diesen Standorten in der Vergangenheit deutlich verändert haben. Auch langfristig fehle es den Häusern an Potential, profitabel zu werden, glaubt Lovro Mandac, der Vorsitzende der Kaufhof-Geschäftsführung. Mit den Schließungen ist die Galeria Kaufhof in Köln weiter mit drei, in Oberhausen und Nürnberg mit jeweils einer Filiale weiter präsent. Die hessische Kleinstadt Gießen gibt die Warenhausgruppe hingegen ganz auf und überlässt dem Konkurrenten Karstadt dort das Feld.
Von den Schließungen sind insgesamt 228 Mitarbeiter betroffen. Man arbeite daran, für diese Beschäftigten „sozialverträgliche Lösungen“ zu finden, so Mandac weiter.
Im Jahr 2009 hatte Kaufhof bereits die Schließungen von vier unrentablen Filialen in Krefeld (Am Ostwall), Leipzig-Paunsdorf, Mülheim an der Ruhr und Ludwigshafen beschlossen. Aktuell betreibt die Galeria Kaufhof in Deutschland 109 Warenhäuser und 15 Sportfachgeschäfte sowie 15 Kaufhäuser in Belgien.





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