Jean Paul Gaultier sagt Au revoir zu Hermès
Ganz heiße Nachrichten aus Paris: Der Designer, der sieben Jahre lang die Ready-to-wear Kollektionen im Hause Hermès kreiert hatte, wird das Unternehmen verlassen. Ihm folgt ein eher zurückhaltender Designer nach.
In der Branche wurde schon lange darüber spekuliert, ob und wann Jean Paul Gaultier das Pariser Modehaus verlassen wird. Nun ist es raus! Hermès hat sogar schon einen Nachfolger: der Franzose Christophe Lemaire, der seit 2000 bei Lacoste designte, wird seinen Platz übernehmen. Insofern war der Wechsel doch etwas überraschend, denn Lemaire ist auf den ersten Blick nicht unbedingt der, dem man es zutrauen würde, dem großen Jean Paul nachzufolgen. Schaut man aber etwas genauer auf dessen Vita, entdeckt man, dass der diskrete Designer auch schon für Yves Saint Laurent, Jean Patou und Christian Lacroix gearbeitet hat. Bei Lacoste hat er die Polo-Shirt-Kollektion mit dem grünen Krokodil in den Nuller-Jahren durch neue Farben und Design erfolgreich gemacht. Lacoste will bis Ende des Jahres einen Nachfolger finden, der sich um die Verjüngung der Marke kümmern soll.Jean Paul Gaultier wird im Oktober seine letzte Frühjahr/Sommer Kollektion zeigen. Der 58-jährige, der sich schon frühzeitig den Ruf des „Enfant terrible der französischen Mode“ erwarb, wird sich jetzt auf seine eigene Marke konzentrieren, an der Hermès weiterhin mit 45% beteiligt ist.
Lemaire wird seine erste Hermés Kollektion für Herbst/Winter 2011 im nächsten März zeigen.







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