J. Crew verlässt die Börse
Gegen den Trend: Obwohl einige Unternehmen darüber nachdenken, an die Börse zu gehen, geht es auch andersherum. Das US-amerikanische OTTO-Pendant wurde von zwei Investmentgesellschaften übernommen, die es jetzt von der Börse nehmen.
J. Crew, der große amerikanische Multichannel-Händler, der genau wie der Otto-Versand mit dem Kataloggeschäft groß wurde, ist nun komplett in der Hand von zwei Private Equity Gesellschaften.
Am 23. November 2010 machten die Investmentfirmen TPG Capital und Leonard Green & Partners den Anlegern ein Übernahmeangebot, für 43,50 US-Dollar je Aktie. Insgesamt wurde das Übernahmevolumen auf über 3 Mrd. US-Dollar taxiert.
Am 1. März wurde die Übernahme nach der Zustimmung aller relevanten Stockholder für abgeschlossen erklärt. Damit wird das Unternehmen, das bis dato an der New Yorker Börse notiert war, gelistet und zu einem nicht börsennotierten Unternehmen gemacht.
Bei der Übernahme wurde kritisiert, dass der J. Crew CEO Mickey Drexler die Übernahme durch TPG begünstigte.
Foto: J. Crew






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