Hugo Boss verkauft in China und Macau in Eigenregie
Der Metzinger Modekonzern hat die Läden seines chinesischen Franchise-Partners übernommen und erlangt damit die volle Kontrolle für die 55 Läden. Unter eigener Führung will der Konzern weiter im Land der Mitte wachsen.
Hugo Boss kontrolliert ab jetzt alle Vertriebsaktivitäten in China direkt
Hugo Boss hat m 30. Juni 2014 den verbleibenden 40%-Anteil am gemeinsamen Retail-Joint-Venture von seinem langjährigen Franchisepartner Rainbow Group übernommen. Damit erhalten die Schwaben nun die volle Kontrolle über 55 Stores in China und Macau. „Wir sind zuversichtlich, dass die Zusammenführung unserer Vertriebsaktivitäten die Qualität unserer Markenpräsentation weiter erhöhen und unsere Produktivität steigern wird. Wir verbessern damit unsere operative Stärke in einem Markt, der HUGO BOSS enorme Chancen bietet.“
Das gemeinsame Retail-Unternehmen wurde im Juli 2010 gegründet, wobei Hugo Boss mit 60% von Anfang an die Mehrheit hielt und die Umsätze vollständig in den Konzernabschluss einbezog. Das Store-Netzwerk trug dazu bei, dass sich die Umsätze in China seit 2009 mehr als verdreifacht haben. Im letzten Geschäftsjahr erlösten die 55 Stores rund 94 Mio. Euro, deutlich mehr als ein Drittel des Gesamtumsatzes. Insgesamt setzte Hugo Boss 2013 im gesamten chinesischen Markt über 211 Mio. Euro um und betrieb dort per Jahresende 126 freistehende Geschäfte und Shop-in-Shops. Mit einem Anteil von 9% am Gesamtumsatz ist China mittlerweile der größte Einzelmarkt des Konzerns.
Foto: Hugo Boss







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